Gerade mal drei Meter lang
Anwohner amüsiert sich über «irrsten» Veloweg der Schweiz

Velowege sind wichtig für die Sicherheit. So auch Fussgängerwege. Ein Anwohner in Erlenbach im Kanton Zürich wundert sich aber über einen Veloweg, der erst kürzlich gebaut wurde. Er ist nämlich gerade mal etwa drei Meter lang. Danach ist nur noch zu Fuss gehen erlaubt.
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Man darf mit dem Velo und zu Fuss hier durch – signalisiert dieses Schild.
Foto: Leserreporter

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • In Erlenbach ZH sorgte ein widersprüchlicher Veloweg für Verwirrung
  • Das Velofahren war erlaubt, aber wenige Meter später per Schild wieder verboten
  • Die Signalisation wurde bereits korrigiert, sie ist Teil eines kantonalen Strassenbauprojekts
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Angela RosserJournalistin News

Dass immer mehr auch auf die Menschen geachtet wird, die nicht motorisiert unterwegs sind, ist begrüssenswert. Aber auch hier braucht es Regeln. Für Autofahrerinnen und Autofahrer muss klar sein, wo mit Menschen auf Velos zu rechnen ist – und diese müssen wissen, wo sie fahren dürfen und wo eben nicht.

Es gibt auch Orte, bei denen man besser vom Velo absteigt oder, besser gesagt, sogar absteigen muss – und dieses schiebt. Dass sich diese zwei Gegebenheiten auch mal in die Quere kommen können, zeigt ein Beispiel aus Erlenbach ZH.

Velo? Fussgänger? Verwirrung!

Die Fotos, die ein Leser schickt, zeigen ein Quartier und eine Tafel, auf der klar signalisiert wird, dass hier nur Velofahrerinnen und Fussgänger erlaubt sind. Zwei, drei Schritte weiter hinten folgt aber ein weiteres Schild. Auf diesem ist das weisse Velo durchgestrichen. Ab hier ist das Velofahren also verboten, man darf nur noch zu Fuss gehen. 

Der Leser fragt sich: «Ist das der irrste Veloweg der Schweiz?» Die Schilder seien gerade mal etwa drei Meter auseinander, schreibt er. Auf Nachfrage von Blick bei der Gemeinde, beim Kanton und bei der Kantonspolizei Zürich wird klar, wie es zu dieser Verwirrung hat kommen können.

Geltende Vorschriften umgesetzt

«Der Veloweg wurde als Teil eines Strassenbauprojekts des kantonalen Tiefbauamts erstellt. Die dazugehörige Signalisation wurde gemäss den geltenden Vorschriften geplant», erklärt Alexander Renner, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich. Nach der Fertigstellung wurde aber festgestellt, dass das Resultat für die Bevölkerung unverständlich sein dürfte. Auch wenn es korrekt ist.

«Aus diesem Grund wurde die Anpassung der Signalisation in Auftrag gegeben und bereits umgesetzt», so Renner abschliessend. Der wohl kürzeste Veloweg der Schweiz ist also schon wieder Geschichte.

Findest du einen Veloweg, der noch irreführender ist? Schicke uns deine Fotos und Videos per Whatsapp auf +41 79 813 80 41 oder direkt in der Blick-App. 

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