Fette Beute am Flughafen
Polizei erwischt Schweizer mit fast 20 Kilo Marihuana im Gepäck

Bei einer Kontrolle am Flughafen Fiumicino in Rom ging den Mitarbeitern der Guardia di Finanza ein Schweizer ins Netz. Er kam von Bangkok und führte fast 20 Kilogramm Marihuana mit sich.
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Italien erlebt eine Marihuana-Schwemme.
Foto: Guardia di Finanza

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer mit 19,5 kg Marihuana aus Bangkok in Rom verhaftet
  • Drogen waren vakuumverpackt und mit GPS-Trackern ausgestattet
  • Zwischen 2024 und 2026: 35 Festnahmen, über 830 kg Marihuana sichergestellt
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Angela RosserJournalistin News

Bei einer Kontrolle zur Bekämpfung des internationalen Drogenhandels am römischen Flughafen Fiumicino entdeckten Beamte der Guardia di Finanza 19,5 Kilogramm Marihuana im Gepäck eines Mannes. Der schweizer Staatsbürger reiste aus der Thai-Metropole Bangkok ein.

Die Drogen hatte er in seinem aufgegebenen Gepäck transportiert. Wie italienische Medien schreiben, soll das Marihuana bereits für den illegalen Weiterverkauf verpackt gewesen sein.

Italien geht gegen Marihuana-Schwemme vor

Die Festnahme ist Teil der Operation «Marea Verde» (Grüne Welle), bei der die Guardia di Finanza in Zusammenarbeit mit den Zollbehörden Jagd auf transnationale Drogenschmuggler macht.

Zwischen 2024 und 2026 konnten bereits 35 Drogenhändler festgenommen werden. Insgesamt stellte die Behörde bereits über 830 Kilogramm Marihuana sicher. Die Schmuggelrouten führen immer häufiger nach Thailand. Grund dafür sei die Legalisierung in dem beliebten Feriendomizil im Jahr 2022. Besonders oft kommen die Kuriere aus Bangkok, Phuket, Ko Samui und Krabi, heisst es.

Hightech und Vakuum

Dabei gehen die kriminellen Organisationen immer professioneller vor. Um die Kontrollen zu umgehen, wird das Marihuana vakuumverpackt. Das spart Platz im Koffer und soll verhindern, dass Drogenspürhunde anschlagen. Zudem nutzen die Schmuggler moderne Technik: Sie statten das Gepäck mit Geolokalisierungssystemen und GPS-Trackern aus, um den Standort der Ware während der gesamten Flugreise zu überwachen. Genützt hat es dem Schweizer am Ende nichts. 

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