Passagiere filmen Evakuation aus Swiss-Airbus in Neu-Delhi
0:19
Probleme mit Triebwerk:Videos zeigen Evakuierung der Passagiere

«Es gab einen lauten Knall»
Passagiere berichten über Evakuierung von Swiss-Flug

Der Start einer Swiss-Maschine in Neu-Delhi musste abgebrochen werden. Passagiere berichten von Notrutschen, Panik an Bord und verletzten Personen.
Kommentieren
1/6
Die Passagiere des betroffenen Airbus mussten evakuiert werden.
Foto: Blick-Leserreporter
Angela_Rosser_Journalistin NewsDesk_Ringier AG_2-Bearbeitet.jpg
Angela RosserJournalistin News

«Wir sind alle sehr erschrocken», schildert Tsering Margey (59) aus Horgen ZH den Vorfall in Neu-Delhi. Der Swiss-Flug LX147 nach Zürich musste den Start abbrechen und eine Evakuierung aller Passagiere einleiten.

«Wir hörten einen lauten Knall», sagt Margey zu Blick. Er mutmasst, dass ein Triebwerk explodiert sein könnte. Nach dem Knall bremste der Flieger sofort ab. «Wir haben die Vollbremsung gespürt, dann standen wir still», sagt er.

Panik an Bord

Von der linken Seite des Fliegers habe er Rauch gesehen. «Aber nicht viel», meint er. Dann sei es etwa zehn Minuten ganz ruhig und alle Lichter aus gewesen. Die Crew habe die Anweisung gegeben, nicht aufzustehen. Die Menschen seien ruhig geblieben, sagt er.

«Als das Licht wieder anging und sie uns sagten, dass wir evakuieren müssen, dann ist Panik ausgebrochen.» Eine Freundin von Margey, die in der Reihe von einem der Notausgänge sass, sei im Chaos sogar umgeschubst worden.

Rückflug über Mumbai

«Im Riesengedränge habe ich dann schon auch Angst bekommen», so der 59-Jährige. Margey sagt auch, dass es bei der Evakuierung über die Notrutschen Verletzte gegeben habe. Er spricht von Beinbrüchen und Schürfwunden.

Dann sei die Feuerwehr angerückt. «Gebrannt hat es aber nicht», sagt er. Danach wurden die Fluggäste am Flughafen durch das Personal betreut. «Ich habe dann eine SMS von der Swiss erhalten, dass ich auf einen neuen Flug gebucht wurde», so Margey. Gegen Abend geht es für ihn von Neu-Delhi nach Mumbai und von dort aus weiter zurück nach Zürich.

Funken und Feuerwehr

Auf X schrieb ein Passagier: «Ich sah Sekunden vor dem Start Funken aus dem Fenster schlagen, woraufhin der Pilot den Start abbrach. Wir warteten mindestens zehn Minuten im Flugzeug, während die Feuerwehrleute Wasser versprühten. Dann wurden wir plötzlich aufgefordert, das Flugzeug zu verlassen.»

Bist du auch betroffen oder hast etwas von dem Vorfall mitbekommen? Dann melde dich via Whatsapp bei uns: +41 79 813 80 41

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen