Erstmals spricht der Vater des jüngsten Opfers von Crans-Montana
«Ich kämpfe nur noch ums Überleben»

Der tragische Tod seines Sohnes Noa in der Silvesternacht in Crans-Montana lässt Xavier Thevenot nicht los. Er wirft den 14 Angeklagten Vertuschung vor und kämpft weiter für die Wahrheit.
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Der 14-jährige Noa starb bei dem Brand in Crans-Montana in der Neujahrsnacht. Nun äusserte sich sein Vater Xavier Thevenot erstmals öffentlich zu der Tragödie.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Vater Xavier Thevenot klagt nach Brand in Crans-Montana über fehlende Verantwortung
  • Sein Sohn Noa starb mit 14 Jahren, 14 Personen sind angeklagt
  • Brandort «Constellation» seit 2019 nicht kontrolliert, Behörden und Besitzer kritisiert
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Wiebke KöhneRedaktorin Newsdesk

Xavier Thevenot hat seinen Sohn Noa (†14) bei dem verheerenden Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana VS in der Neujahrsnacht 2026 verloren. Noa war das jüngste Opfer der Tragödie. Fünf Monate später bricht der Vater erstmals sein Schweigen – und erhebt schwere Vorwürfe gegen die 14 Angeklagten. 

Hinsichtlich der angesetzten Anhörungen am Mittwoch und Freitag sprach Thevenot mit dem Nachrichtensender RTS über seinen grossen Verlust und seine Wut über den Prozess. Bis heute konnte er das Zimmer seines Sohnes noch nicht betreten. «Ich kämpfe nur noch ums Überleben. Ein Kind zu verlieren, ist furchtbar», so der Vater. 

Die Verantwortlichen decken sich gegenseitig

Thevenot ist von den bisherigen Befragungen durch die Staatsanwaltschaft enttäuscht. «Niemand übernimmt Verantwortung.» Entweder würden die Angeklagten die Aussage verweigern – oder ihre Unschuld beteuern. Er behauptet: Die Angeklagten decken sich gegenseitig – und versetzen den Angehörigen der Opfer damit jedes Mal «ein Stich in den Rücken oder ins Herz».

Absolut unverständlich ist für ihn auch, dass Nicolas Féraud immer noch das Amt des Bürgermeisters besetzt. Féraud ist ebenfalls angeklagt. Diese Woche folgt neben einer Vernehmung auch die Konfrontation mit dem Ehepaar Moretti. Thevenot sagte gegenüber RTS, dass er sich von den beiden Terminen nicht mehr viel erhoffe. Dennoch werde der Vater weiterhin alles daran setzen, die Wahrheit über die Tragödie ans Licht zu bringen. «Ich bin es meinem Sohn schuldig.»

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