Giessbachfälle haben wenig Wasser
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Leservideo zeigt:So sehen die Giessbachfälle normalerweise aus

Trockenheit trifft Touristenattraktion am Brienzersee
Giessbachfälle sind nur noch ein kleiner Bach

Die Trockenheit in der Schweiz spitzt sich zu. Der Giessbach am Brienzersee führt zurzeit nur einen Bruchteil seines üblichen Wassers. Ein Blick-Leser ist schockiert. So einen trockenen Sommer habe er noch nie erlebt.
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Die Giessbachfälle leiden merklich unter der aktuellen Trockenheit. Ein Leserreporter ist schockiert darüber, wie wenig Wasser sie aktuell führen.
Foto: Leserreporter

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Am Brienzersee führen die Giessbach-Wasserfälle nur 15 Prozent Wasser
  • Trockenheit in der Schweiz verursacht tiefe Pegelstände und ausgetrocknete Flüsse
  • Noch vor einem Jahr waren die Wassermengen deutlich grösser

Blick-Leser Peter W.* ist schockiert. Regelmässig fährt er mit seinem Boot zu den Giessbachfällen am Brienzersee. Aktuell sei eine Fahrt zum Gebirgsbach jedoch eher erschreckend. «Die Giessbachfälle haben vielleicht noch 15 Prozent des üblichen Wassers», schildert W. seine Eindrücke. Der einst bekannte Wasserfall sei nur noch ein kleiner Bach. Der direkte Vergleich zeigt: Noch vor einem Jahr waren die Wassermengen noch deutlich grösser!

Mittlerweile lebt W. seit sechs Jahren im Berner Oberland. «Einen so trockenen Sommer habe ich noch nie erlebt», sagt er überrascht.

Viele trockene Stellen

Die Trockenheit in der Schweiz ist derzeit gross. Die Pegelstände und Abflussmengen der grossen Seen und Flüsse sind für die Jahreszeit teilweise auf einem rekordverdächtigen Tief.

Der Doubs nahe der Schweizer Grenze ist streckenweise ausgetrocknet. Und auch bei der Alten Rheinbrücke, die Sevelen SG mit dem liechtensteinischen Vaduz verbindet, herrscht derzeit Trockenheit.

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Der Kanton Bern überwacht die aktuellen Wasserstände

Auch das Amt für Wasser und Abfall des Kantons Bern bestätigt auf Anfrage von Blick, dass die Abflüsse in vielen kantonalen Gewässern aufgrund des fehlenden Niederschlags derzeit sinken. Davon betroffen seien vor allem kleine und mittlere Fliessgewässer. Im Fall des Giessbachs liegen der Behörde jedoch aktuell keine konkreten Daten vor. 

Tiefe Abflussmengen in Kombination mit hohen Temperaturen bedeuten für Fische und andere Lebewesen von Flüssen, Bächen und Seen viel Stress. Damit die Gewässer ihre natürlichen Funktionen beibehalten können, ist eine gewisse Restwassermenge zwingend notwendig.

Wie es in der Mitteilung heisst, wird das Amt daher nutzungsbedingte Wasserentnahmen streng im Auge behalten. Sobald die Wassermenge unter die kantonal festgelegte Grenze für Trockenzeiten fällt, dürfe keine Wassernutzung mehr stattfinden.

* Name bekannt 

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