So schützt du dich vor Kreditkarten-Betrug
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Tipp vom «Beobachter»-Experten:So schützt du dich vor Kreditkarten-Betrug

Kantonspolizei Bern warnt eindringlich
Betrüger erbeuten mit «Remote Access Scam» Millionen

Mehrere Millionen Franken erbeuteten Betrüger im Kanton Bern in den vergangenen Monaten mit dem «Remote Access Scam». Die Täter verschaffen sich dabei über Fernzugriffssoftware Zugang zu E-Banking-Konten. Die Kantonspolizei warnt vor dieser gefährlichen Masche.
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Betrüger nutzen im Kanton Bern eine Masche offenbar besonders häufig. (Symbolbild)
Foto: Shutterstock

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Seit November 2025 steigen Betrugsfälle mit Fernzugriffssoftware im Kanton Bern stark an
  • Täter erbeuten Millionen Franken durch Zugriff auf E-Banking via Software
  • Wie kannst du dich schützen?
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Marian NadlerRedaktor News

Die Täter erzeugen ein Bedrohungsszenario, dann setzen sie ihre Opfer unter Druck und nutzen übereiltes und unüberlegtes Handeln aus: Seit November 2025 stellt die Kantonspolizei Bern eine starke Zunahme von Meldungen über die Betrugsmasche «Remote Access Scam» fest, wie sie am Mittwoch mitteilt. 

Bei den aktuell gemeldeten Betrugsmaschen kontaktieren die Täterinnen und Täter die Opfer telefonisch und geben sich als Angestellte einer Schweizer Bank, als technische Supportmitarbeitende oder als Polizeifachkräfte aus. Durch situativ erfundene Geschichten gewinnen sie das Vertrauen der Geschädigten und erhalten via Fernzugriffssoftware, beispielsweise AnyDesk, TeamViewer oder ScreenConnect, Zugriff auf deren Computer beziehungsweise auf das E-Banking. Das ist gefährlich, denn damit können die Sicherheitssysteme der Banken umgangen werden, macht die Kantonspolizei in der Mitteilung klar. Anschliessend werden Gelder vom Konto der Geschädigten auf mehrere Schweizer Konten transferiert.

Kantonspolizei Bern ruft zur Vorsicht auf

Der Schaden ist immens: Im Zeitraum vom November 2025 bis April 2026 konnten die unbekannten Täter so im ganzen Kanton Bern mehrere Millionen Schweizer Franken erbeuten.

«Keine seriöse Institution verlangt jemals die Installation von Fernzugriffssoftwares oder die Herausgabe von Passwörtern und Sicherheitscodes», warnt die Kantonspolizei. Sie ruft in diesem Zusammenhang zur Vorsicht auf.

So kannst du dich schützen
  • Nicht auf Telefonanrufe eingehen, in denen Unbekannte dich dazu bringen wollen,
    eine Software zu installieren, Bargeld abzuheben, zu zahlen oder Geld, Bankkarten oder
    Wertsachen zu übergeben oder zu hinterlegen.
  • Gewähre niemals Fernzugriff, wenn du die Person nicht kennst und den Kontakt
    nicht selbst initiiert hast.
  • Weder am Telefon noch persönlich Passwörter, Angaben zu finanziellen
    Verhältnissen sowie Daten von Bankkonten und Kreditkartennummern an fremde Personen weitergeben. Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Behörden und Banken fragen
    nie nach Bankkarten und/oder PIN-Codes.
  • Bei Unsicherheit das Telefongespräch sofort beenden und die von den Betrügerinnen und
    Betrügern erwähnte Organisation über die offiziellen Kontaktangaben selbst kontaktieren.
  • Melde den Vorfall der Polizei.
  • Nicht auf Telefonanrufe eingehen, in denen Unbekannte dich dazu bringen wollen,
    eine Software zu installieren, Bargeld abzuheben, zu zahlen oder Geld, Bankkarten oder
    Wertsachen zu übergeben oder zu hinterlegen.
  • Gewähre niemals Fernzugriff, wenn du die Person nicht kennst und den Kontakt
    nicht selbst initiiert hast.
  • Weder am Telefon noch persönlich Passwörter, Angaben zu finanziellen
    Verhältnissen sowie Daten von Bankkonten und Kreditkartennummern an fremde Personen weitergeben. Vertreterinnen und Vertreter von Polizei, Behörden und Banken fragen
    nie nach Bankkarten und/oder PIN-Codes.
  • Bei Unsicherheit das Telefongespräch sofort beenden und die von den Betrügerinnen und
    Betrügern erwähnte Organisation über die offiziellen Kontaktangaben selbst kontaktieren.
  • Melde den Vorfall der Polizei.
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