Gefälschte Bankanrufe
Polizei warnt vor Betrugsmasche

Verdächtige Zahlungen? Unter diesem Vorwand versuchen sich Betrugsbanden das Vertrauen ihrer Opfer zu erschleichen. Die Polizei warnt vor Gaunern.
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Immer mehr Betrüger versuchen ihre Opfer per Telefon reinzulegen.
Foto: KEYSTONE/dpa/ROLAND WEIHRAUCH

Kriminelle geben sich am Telefon als Mitarbeitende von Banken aus. Fälle dieser Betrugsmasche nehmen stetig zu, schreibt die Kantonspolizei Basel-Landschaft in einer Mitteilung.

Die Kriminellen versuchen unter dem Vorwand unbekannter oder verdächtiger Zahlungen das Vertrauen der potenziellen Opfer zu erschleichen. «Angebliche Cybersecuritys von Banken ergaunerten so im vergangenen halben Jahr alleine im Kanton Basel-Landschaft rund 1,15 Millionen Franken», heisst es in der Mitteilung.

Sie erfinden Geschichten und versuchen mit geschickter Gesprächsführung Fernzugriff auf Computer oder Smartphones zu erlangen. Häufig fordern sie die Angerufenen auf, eine angebliche Sicherheitssoftware oder ein Virenschutzprogramm zu installieren. Der Link dazu werde oft per Mail verschickt. «Wird dieser angeklickt, erhalten die Täter direkten Zugriff auf das Gerät des Opfers – und damit auf dessen persönlichen Daten und das E-Banking.»


Die Polizei Basel-Landschaft warnt und informiert:

  • Rufnummern können gefälscht sein – vertrauen Sie nie darauf, was im Display steht.
  • Sofort auflegen wenn etwas verdächtig wirkt.
  • Banken fragen am Telefon nie nach Passwörtern, PINs oder Kontodaten – geben Sie solche Daten niemals bekannt.

  • Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen und geben Sie niemals Auskunft über Ihre finanziellen oder persönlichen Verhältnisse.
  • Installieren Sie keine Software, zu der Sie ein unbekannter Anrufer auffordert.
  • Nutzen Sie nur die offiziellen Kontakte Ihrer Bank, niemals die Nummer mit welcher Sie kontaktiert wurden.
  • Warnen Sie Familie und Freunde vor dieser Betrugsmasche.
  • Melden Sie einen Vorfall umgehend Ihrer Bank und erstatten Sie Anzeige bei der Polizei.


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