«Wir hatten manchmal 30 Grad in den Zimmern»
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Rentnerin in SRF-«Arena»:«Wir hatten manchmal 30 Grad in den Zimmern»

Seniorin redet in SRF-«Arena» Klartext
«Wir haben gelitten in diesem Hitzesommer»

Der diesjährige Hitzesommer beschäftigt die Politik. In der SRF-«Arena» machte eine Seniorin klar, was sie nun erwartet.
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Die SRF-Sendung «Arena» befasste sich mit dem Hitzesommer. «Wir haben gelitten. Es war wirklich schlimm», machte Rentnerin Monika Rellstab (l.) als Publikumsgast von Moderator Sandro Brotz klar.
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Hitzesommer beschäftigt die Politik, Seniorin will Klimaanlagen für Altersheime
  • Grünen-Chefin Lisa Mazzone fordert «echte Klimapolitik»
  • SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh setzt auf Massnahmen zur Klimaanpassung
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Ruedi StuderBundeshaus-Redaktor

Die Temperaturen haben sich zwar leicht abgekühlt, doch in der SRF-Sendung «Arena» sorgte der Hitzesommer trotzdem für eine spannende Debatte. «Wir haben gelitten in diesem Hitzesommer. Es war wirklich schlimm», erzählte Publikumsgast und Rentnerin Monika Rellstab gleich zu Beginn aus erster Hand von den Problemen in vielen Altersheimen.

In den Zimmern hätten teils Temperaturen von über 30 Grad geherrscht. «Ich möchte das so nicht nochmals erleben.» Es brauche Klimaanlagen in den Altersheimen, so ihr Wunsch. «Es ist höchste Zeit, dass man endlich etwas macht.»

Harte Kritik am Bundesrat

Ein Steilpass für Grünen-Chefin Lisa Mazzone (38): «Der Bundesrat hat die Bevölkerung im Stich gelassen!» Die Klimakrise sei in der Realität angekommen – von den Problemen in Altersheimen bis hin zu Hitzetoten. Sie erwarte vom Bundesrat, dass er diese anerkenne und Sofortmassnahmen ergreife.

Stattdessen habe man wochenlang nichts gehört. Klimaanpassung alleine reiche nicht, es brauche eine echte Klimapolitik. Mazzone hatte während des Sommers auch einen Departementswechsel von SVP-Klimaminister Albert Rösti (59) gefordert.

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«Klimaschutz muss zur Priorität werden, das sind wir künftigen Generationen schuldig», unterstrich auch GLP-Fraktionschefin Corina Gredig (38). Die SVP-/FDP-Mehrheit im Bundesrat habe in den letzten Jahren beim Klimaschutz Gelder gekürzt statt vorwärtsgemacht, «obwohl wir wissen, dass wir endlich aus den fossilen Energien aussteigen müssen». Man müsse den Klimaschutz nun voranbringen. Dafür brauche es eine «Koalition der Vernunft».

SVP-Wandfluh: «Machen schon sehr viel»

Die Landwirte seien wegen der Trockenheit in ihrer Existenz bedroht, warnte SVP-Nationalrat Ernst Wandfluh (49). Handlungsmöglichkeiten ortete er vor allem bei der Klimaanpassung – etwa mit Speicherseen auf den Alpen oder besseren Quellfassungen.

«Beim Klimaschutz machen wir schon sehr viel», befand er, aber die Schweiz könne den Klimawandel als globales Problem nicht alleine lösen. «Auch wenn wir in der Schweiz nun alles machen und von morgen an kein CO2 mehr ausstossen würden, würde es deswegen morgen nicht regnen und das Klima würde nicht anders», betonte er. Den Klimawandel müsse man global lösen.

Städte fordern nationalen Hitze-Aktionsplan

«Die Städte sind von der Hitze besonders betroffen. Es braucht nun endlich ein national koordiniertes Vorgehen», sagte FDP-Politiker und Städteverbandspräsident Hanspeter Hilfiker (61). So fordert sein Verband einen nationalen Hitze-Aktionsplan. Für ihn ist klar: «Hitze ist eine Naturgefahr.»

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