Pro-Palästina-Demo in Bern
Polizei fahndet nach ehemaliger EDA-Mitarbeiterin

An der Kundgebung im vergangenen Oktober in Bern kam es zu etlichen Straftaten. Nun sucht die Berner Polizei mit Fotos nach den Täterinnen und Tätern. Darunter ist eine ehemalige Mitarbeiterin des EDA.
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Rund 2000 Menschen demonstrierten am 11. Oktober an einer unbewilligten Demo in Bern. Es kam zu Sachbeschädigungen in Millionenhöhe.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

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  • Rund 2000 Menschen demonstrierten am 11. Oktober in Bern unbewilligt
  • Ex-EDA-Mitarbeiterin unter Verdächtigen, gibt Teilnahme an Demo zu
  • Polizei veröffentlichte unverpixelte Bilder von 31 Verdächtigen
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Céline ZahnoRedaktorin Politik

Rund 2000 Demonstrierende zogen am 11. Oktober bei einer unbewilligten Pro-Palästina-Demo durch Bern. Die Polizei war mit einem Grossaufgebot vor Ort und es kam zu heftigen Sachbeschädigungen durch die marschierenden Chaotinnen und Chaoten.

Die Fahndung nach den Verdächtigen läuft weiterhin auf Hochtouren. Die Täter sollen nicht nur bestraft werden – die Behörden wollen auch die Kosten auf sie überwälzen. Am Montag gab die Kantonspolizei Bern unverpixelte Bilder von 31 Verdächtigen heraus. Die gezeigten Personen werden dringend verdächtigt, Straftaten begangen zu haben.

Person mittlerweile identifiziert

Zu den verdächtigen Personen gehört auch eine ehemalige Mitarbeiterin des Aussendepartements (EDA), wie CH Media schreibt. Die Mittdreissigerin habe vor Jahren als Praktikantin auf der Schweizer Botschaft in Tunesien gearbeitet und sei später für kurze Zeit beim Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) angestellt gewesen. 

Auf Anfrage der Redaktion gibt die Frau zu, an der Demonstration vom 11. Oktober teilgenommen zu haben. Sie habe keinerlei Straftaten zu verantworten, die Schuld für die Eskalation trage die Polizei. Sie ist Mitgründerin oder Mitglied mehrerer feministischer Organisationen, die sich auch für den «palästinensischen Widerstand» und gegen den «zionistischen Kolonialismus» einsetzen.

Das unverpixelte Bild ist mittlerweile aus dem Zeugenaufruf der Kantonspolizei verschwunden. Das heisst, die Person wurde mittlerweile von der Polizei identifiziert. 

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