Nein zu 19 neuen Wohnungen
Stadt stoppt Abriss von 1920er-Villen

Die Stadt Lausanne hat die Baugenehmigung für ein Gebäude mit 19 Wohnungen abgelehnt. Stattdessen bleiben zwei alte Villen stehen. Das steckt dahinter.
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Diese zwei Villen dürfen bleiben.
Foto: Florian Cella / Tamedia

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Lausanne stoppt Abriss von zwei Villen aus den 1920er-Jahren
  • Petition mit 2000 Unterschriften gegen Bauprojekt erfolgreich
  • 19 Wohnungen geplant, darunter 8 Sozialwohnungen
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Tobias BruggmannRedaktor Politik

In Lausanne endet ein Streit um zwei Häuser – zumindest vorerst. Zwei Villen aus den 1920er-Jahren hätten abgerissen werden sollen, um stattdessen 19 Wohnungen zu bauen. Je nach Nachfrage hätten Zwei- bis Vierzimmerwohnungen entstehen sollen. Acht der 19 Wohnungen wären sogar als Sozialwohnungen angedacht gewesen. Die alten Gebäude seien zudem sehr «energieintensiv» und das Projekt füge sich harmonisch in das Stadtgefüge ein. 

Doch die Bewohner des Quartiers «Les Fleurettes» wehrten sich und lancierten eine Petition. Sie warnten vor einem Präzedenzfall, wie «24 Heures» schrieb. «Was hier akzeptiert wird, könnte anderswo Rechtsprechung schaffen!»

2000 Unterschriften

2000 Unterschriften sammelte das Kollektiv. Auch der Heimatschutz und die Lausanner Grünen kämpften für die beiden Gebäude. 

Jetzt bekommen sie recht. Die Stadt hat die Baugenehmigung abgelehnt. Dies wegen des «aussergewöhnlichen kulturellen Werts». Das Projekt würde einen übermässigen Eingriff in die Identität des Quartiers darstellen, sowohl bei der Integration und der Ästhetik als auch bei den Zielen des Bundesinventars der schützenswerten Ortsbilder. 

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