«Die Schweiz muss sich als Schweiz erhalten können»
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Jositsch bei JSVP-Podcast:«Die Schweiz muss sich als Schweiz erhalten können»

Jositsch teilt gegen SP aus
«Jans nimmt Sorgen der Bevölkerung nicht ernst»

Daniel Jositsch teilt in einem SVP-Podcast gegen die SP aus, und fordert einen härteren Kurs in der Migration. Ist der Parteillose bereits im Wahlkampfmodus?
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Jositsch teilt gegen seine Ex-Partei aus.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Daniel Jositsch kritisiert SP und Migrationspolitik in rechten Formaten
  • Er fordert härteres Vorgehen bei Ausländerkriminalität und mehr Meinungsfreiheit
  • Jositsch: SP-Führung unterdrückt Debatten, linke Wähler könnten verloren gehen
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Simone SteinerBundeshausredaktorin

Plötzlich ist Daniel Jositsch (61) in rechten Formaten zu hören. Eben erst sass er im Studio des «Weltwoche»-Chefredaktors Roger Köppel (61), nun war er zu Gast im Format der Jungen SVP (JSVP). Das Ganze wirkt wie ein Versuch, eine breitere Wählerschaft anzusprechen.

Im Podcast mit der JSVP teilt Jositsch gegen die SP aus und plädiert für eine striktere Migrationspolitik. Besonders hart nimmt er Bundesrat Beat Jans (62) dran. Der Asylminister müsse die Bedenken der Bevölkerung endlich ernst nehmen. Anstatt die Probleme offen anzusprechen, kehre Jans sie lieber unter den Teppich.

«Das ist für mich unverständlich», sagt der Parteilose. Im Parlament würden immer mehr Vorstösse eingereicht, und in der Bevölkerung wachse der Widerstand. Die Leute hätten das Gefühl, dass in Bern nichts passiere. Damit werde Jans zum Wahlkampfhelfer der SVP.

Kritik an Migrationspolitik

Jositsch echauffiert sich auch über die Migrationspolitik der SP. In der Partei fehle eine offene Gesprächskultur. Es gebe viele Tabus: Das Wort «Ausländerkriminalität» etwa dürfe man nicht verwenden.

In Bezug auf das Attentat von Winterthur spricht sich der Zürcher dafür aus, dass kriminelle Ausländer konsequenter ausgeschafft werden. Für ihn ist klar: Der Täter müsse so lange wie möglich ins Gefängnis und danach des Landes verwiesen werden.

Jositsch kritisiert zudem die proislamische und propalästinensische Haltung in der Linken. Die Haltung der Juso zum Gaza-Konflikt etwa widerspreche ihm diametral. Weiter zeigt er Unverständnis gegenüber der Gruppe «Queers für Palästina». «Das ist irr!», sagt er. Die Akzeptanz für queere Menschen sei in Palästina relativ begrenzt.

Eingeschränkte Meinungsfreiheit

Zuletzt äussert sich der Parteilose zur aus seiner Sicht fehlenden Meinungsvielfalt in der Linken. «Heute muss man wie ein Häftlimacher aufpassen, was man sagt.» Es gebe überall Glatteis, dass man sich kaum mehr getraue, die eigene Meinung zu äussern.

Das sei auch in der SP so. Unter der aktuellen Leitung werde alles in Gremien vorbesprochen. Danach werde die ganze Partei auf diese Linie eingeschworen. Das führe dazu, dass keine offene Debatte mehr geführt werde und Meinungen unterdrückt würden. «Das gesamte Spitzenpersonal sind ‹best friends›, die sich aus Juso-Zeiten kennen.»

Dass Jositsch gerade zweimal in Folge in einem SVP-Format auftritt, ist bemerkenswert. Im Gespräch mit der JSVP sagt er, dass «pointiert linke Medien» nicht mehr grosses so Interesse an ihm gezeigt hätten. 

Gleichzeitig betont er, dass er auch für die SVP wählbar sei – insbesondere bei den Themen Landesverteidigung, Sicherheit sowie in der Durchsetzung des Migrationsrechts. Damit hat der Zürcher Ständeratswahlkampf 2027 begonnen. 

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