Absage statt Sitzangriff
SVP-Rickli will nun doch nicht Ständerätin werden

Letzte Woche teilte die Zürcher SVP-Regierungsrätin Natalie Rickli noch mit, dass sie eine Kandidatur für den Ständerat prüfe. Jetzt hat sie sich entschieden: Sie will lieber in der Kantonsregierung bleiben.
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Doch nicht Ständerat: Natalie Rickli verzichtet auf eine Kandidatur.
Foto: keystone-sda.ch
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Joschka SchaffnerRedaktor Politik

Doch noch keine Konkurrenz für Daniel Jositsch (61) und Co.! Die Zürcher Gesundheitsdirektorin Natalie Rickli (49) entscheidet sich nach reiflicher Prüfung dagegen, für die SVP einen Ständeratssitz zu ergattern. Sie wolle stattdessen 2027 erneut zu den Zürcher Regierungsratswahlen antreten, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtet.

«Ich stehe meiner Partei aktuell nicht als Ständeratskandidatin, sondern unverändert als Regierungsrätin für eine dritte Legislatur zur Verfügung», sagte Rickli gegenüber Keystone-SDA am Donnerstag auf Anfrage. Letzte Woche teilte Rickli noch gegenüber dem «Tages-Anzeiger» mit, dass sie sich eine Kandidatur für das Stöckli überlege.

Greifen FDP und SVP an?

Der Kanton Zürich hat – so wie jeder Vollkanton – zwei Sitze im Ständerat. Nachdem die SP ihren amtierenden Ständerat Jositsch nicht mehr nominierte und dieser mittlerweile aus der Partei ausgetreten ist, schnuppert das bürgerliche Lager Morgenluft: Schicken die Linken neben dem erneut antretenden Jositsch zusätzlich eine eigene Kandidatur ins Rennen, könnten SVP und FDP zu den lachenden Dritten werden.

Im linken Lager deutet vieles daraufhin, dass sich SP-Nationalrätin Jacqueline Badran (64) für ihre Partei zur Wahl stellt. Ebenfalls erneut antreten dürfte die 2023 gewählte Tiana Moser (47, GLP).

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