Darum gehts
- Davos plant ab 2028 Limousinen- und Taxiverbot während WEF zur Verkehrsreduktion
- Einheimische und Blaulichtorganisationen bleiben von Fahrverbot ausgenommen
- Automatische Kennzeichen-Scanner und Kontrollen in Fideris GR vorgesehen
Jetzt müssen die WEF-Teilnehmer laufen oder den öffentlichen Verkehr nutzen: Ab 2028 will die Gemeinde Davos GR das Verkehrschaos am WEF eindämmen. Sie erlässt ein Limousinen- und Taxiverbot, wie die «Südostschweiz» berichtet.
Dafür wollen Davos und die Rhätische Bahn den ÖV ausbauen. Ein Hauptgrund: Für die Einheimischen war der Stau ein Ärgernis.
Taxis und schwarze Limousinen rund um das WEF führen regelmässig dazu, dass die Verkehrsachsen blockiert sind und es nur im Schritttempo vorwärtsgeht. Künftig sollen die Limousinenschlangen aus dem WEF-Dorf verschwinden.
Ausnahmen möglich
Ausnahmebewilligungen für Fahrten sollen möglich sein, etwa für Blaulichtorganisationen oder Zulieferer. Und auch Einheimische dürfen wie gewohnt durch den Ort fahren.
Möglich ist laut der «Südostschweiz», dass bereits in Fideris GR Autos ohne Bündner Nummernschilder angehalten und auf das Verbot aufmerksam gemacht werden. In Davos selbst könnten automatische Kennzeichen-Scanner zum Einsatz kommen. Das Davoser Gemeindeparlament wird noch über die Details beraten.