Brisante Zahlung
Millionenhilfe für Waadtländer Winzer – am Tag danach bekam Dittli 20'000 Franken Spende

Die Negativschlagzeilen brechen nicht ab. Nun wird Valerie Dittli vorgeworfen, eine Spende über 20'000 Franken angenommen zu haben. Bezahlt hat ein Weinhändler, am Tag zuvor gab es staatliche Millionenhilfe für die Winzer.
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Schon wieder Negativschlagzeilen!
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Valerie Dittli soll 20'000 Franken von Parteikonto entnommen haben
  • Spenden kamen nach Zusage von 17 Millionen CHF für Weinbranche
  • Drei Korruptionsverfahren gegen Dittli möglich, Anwalt schätzt Situation
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Simone SteinerBundeshausredaktorin

Schon wieder gibt es happige Vorwürfe gegen Valerie Dittli (33)! Die kantonale Mitte-Partei wirft der Regierungsrätin vor, sie habe im Juli 20'000 Franken von einem Parteikonto abziehen wollen – das berichtet SRF. Ein Konto, auf das Spender einbezahlten, die Dittli unterstützen wollten. 

Besonders brisant daran: Die 20'000 Franken stammen vom Waadtländer Weinunternehmer Jürg Stäubli. Vier Firmen des Unternehmers sollen je 4950 Franken auf das Konto überwiesen haben. Das Geld soll eingetroffen sein, nachdem die Waadtländer Regierung mitgeteilt hatte, dass sie die kantonale Weinbranche mit über 17 Millionen Franken unterstützt.

Dittli trug als Landwirtschaftsdirektorin die Verantwortung für das Hilfspaket. Sie bestreitet jedoch, dass die Spende damit in Zusammenhang steht. Stäubli habe den Zeitpunkt selbst gewählt. Sie habe das Konto zudem nie aufheben wollen, widerspricht sie gegenüber SRF den Vorwürfen ihrer Ex-Partei. 

Laut dem Waadtländer Anwalt und Strafrechtsexperten Loïc Parein könnte die Staatsanwaltschaft ein Verfahren wegen Korruption eröffnen. Das wäre bereits das dritte Verfahren gegen Valerie Dittli. In allen Fällen gilt die Unschuldsvermutung.

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