Darum gehts
- Michelle Hunziker steht für früheren Moderationspartner Thomas Gottschalk ein
- Sie habe sich bei ihm immer wohlgefühlt, sagt die in Italien lebende Schweizerin
- «Ich werde ihn auch weiterhin lieb haben», schwärmt Hunziker über Gottschalk
Michelle Hunziker (49) kehrt für die kommende siebte Staffel zum deutschen Comedy-Gameformat «LOL – Last One Laughing» von Michael «Bully» Herbig (58) auf Amazon Prime zurück. In einem aktuellen Interview äussert sich die Moderatorin nun auch über ihre gemeinsame Zeit mit Thomas Gottschalk (76) bei «Wetten, dass..?».
Darin nimmt sie pointiert Stellung zu der Kritik, die in den letzten Jahren gegen die Art von Gottschalks früherer Moderationsführung laut wurde. «Thomas hat mich 2009 angerufen und gefragt, ob wir ‹Wetten, dass..?› zusammen machen.» Sie habe die Show bereits als Gast gekannt und habe sich vom ersten Tag an gut mit ihm gefühlt.
«Gerade weil er so unangepasst war und die Show einfach gerockt hat. Ich habe Thomas lieb. Ich habe ihn so lieb, dass ich es nie kommentiert habe, wenn er vielleicht mal einen nicht ganz richtigen Satz gesagt hat. Und ich werde ihn auch weiterhin liebhaben. Weil ich weiss, was für eine tolle Zeit wir zusammen erlebt haben.»
«Ich war sehr froh, ihn zu umarmen»
Auf die Frage nach der Häufigkeit der gemeinsamen Kontakte sagt sie: «In der letzten Zeit ist es weniger geworden. Meine Familie, meine Shows, mein ganzes Leben ist in Italien. Wenn wir uns sehen, ist es immer schön, aber wir telefonieren nicht. Vor kurzem habe ich ihn getroffen und war sehr froh, ihn zu umarmen.» Gottschalk zeigte sich diesen April erstmals nach seiner Krebs-OP wieder in der Öffentlichkeit.
Mit den unterschiedlichen Mentalitäten in Italien und Deutschland habe sie immer gut umgehen können, sagt Hunziker. «Wenn ich in Deutschland bin, schaltet mein Gehirn komplett auf die deutsche Seite. Ich bin dann keine Italienerin mehr. Die ersten Stunden übersetze ich noch im Kopf, aber dann denke ich Deutsch. Ich träume sogar Deutsch.»
Doch ihre Frohnatur sei für Deutsche anfangs gewöhnungsbedürftig gewesen. «Sie fragten sich: Warum lacht die die ganze Zeit? Zumindest früher. Mittlerweile kennen sie mich ja.»
Dass sie so schnell ins Lachen gerate, habe ihr auch schon in Italien Probleme bereitet – so bei einem Besuch in der Mailänder Scala. «Da kamen acht Tänzer auf die Bühne, mit Tutu und diesem Riesending in der Hose. Diese Schale, die sie vor Verletzungen schützt. Und da konnte ich nicht mehr. Es war eine sehr lyrische Inszenierung, aber je mehr die Leute im Parkett mich angezischt haben, desto mehr musste ich lachen.»