Darum gehts
- Collien Fernandes enthüllt ZDF-«Traumschiff»-Fauxpas mit Eisbergen vor Afrikas Küste
- Dreharbeiten finden oft in Bremerhaven statt, nicht an echten Schauplätzen
- 2025 drehte das Team die «Miami»-Folge in Reykjavik, Island
«Warum hat das niemand gemerkt?», fragt sich Collien Fernandes (44). Die Rede ist von einem peinlichen Fauxpas im ZDF-«Traumschiff», der dem Publikum jahrelang verborgen blieb. Das enthüllt die Schauspielerin, die seit 2021 als Schiffsärztin Dr. Jessica Delgado an Bord ist, in der WDR-Talkshow «Kölner Treff».
«Ich muss jetzt mal etwas spoilern, was absurderweise niemandem aufgefallen ist: Ich schaue ‹Traumschiff: Afrika›. Es wird thematisiert, dass wir morgen ankommen – und da sehe ich Eisberge im Hintergrund», erzählt sie Moderator Micky Beisenherz (48). Die Absurdität dieser Szene ist offensichtlich: Verschneite Berge vor der Küste Afrikas? Ein klarer Fauxpas, den nicht einmal die treuen Zuschauerinnen und Zuschauer bemerkten. Das ZDF wird regelmässig mit Zuschauerbeschwerden konfrontiert.
Auch Beisenherz gibt zu, das Detail übersehen zu haben. Die Erklärung für solche Fehler lieferte Fernandes ebenfalls: «Wir drehen ja meistens gar nicht da, wo wir vorgeben zu sein. Ich habe jetzt zweimal ‹Traumschiff: Namibia› gedreht. War ich in Namibia? Noch nie.» Stattdessen finden die Dreharbeiten oft in Bremerhaven statt, wo die MS Amadea liegt – das Schiff, das im «Traumschiff» als Kulisse dient.
Hier wird beim «Traumschiff» geschummelt
Barabara Wussow hat in einem «Tele»-Interview letztes Jahr verraten, dass beim «Traumschiff» auch mal geflunkert wird. Angesprochen auf die staunenden Statisten und die Frage, ob dort geschummelt wird, sagte sie: «Ja, ein bisschen schon. Wir müssen jeweils schauen, wo wir die Einschiffung drehen können. Also werden alle Häfen angefragt, in denen man drehen darf. Und das ist ja meistens ein Hafen, der nichts mit der Folge zu tun hat, aber möglichst echt aussehen muss, sodass man nicht sieht, wo man gerade ist. Die Einschiffung der Folge «Miami», die an Ostern gesendet wird, haben wir zum Beispiel letztes Jahr in Reykjavik gedreht.