Darum gehts
- Christian Ulmen bestreitet, jemals Deepfake-Videos verschickt zu haben
- Ulmen dementiert nicht, Fakeprofile seiner Frau betrieben zu haben
- Fernandes reagiert auf Instagram: «Am ganzen Körper blaue Flecken»
Bisher schwieg Christian Ulmen (50) zu den schweren Vorwürfen seiner Ex-Frau Collien Fernandes (44). Doch nun äussert sich der Schauspieler erstmals ausführlich über seinen Anwalt, wie die «Welt» berichtet.
«Unser Mandant hat zu keinem Zeitpunkt Deepfake-Videos von Frau Fernandes oder anderen Personen hergestellt und/oder verbreitet», heisst es in dem Schreiben, das der Zeitung vorliegt. Der «Spiegel» hatte das in seiner Enthüllungsgeschichte zwar nicht behauptet. Andere Medien spekulierten aber über eine mögliche Urheberschaft Ulmens, nachdem der «Spiegel» über KI-generierte pornografische Darstellungen von Fernandes berichtet hatte.
Verfahren in Spanien ausgesetzt?
Auch die Gewaltvorwürfe weist Ulmen zurück. «Es kam zu keinerlei einseitigen Gewalthandlungen unseres Mandanten», schreibt die Kanzlei. Fernandes sei in Spanien selbst wegen körperlicher Gewalt an Ulmen vorübergehend festgenommen worden. Die Polizei sei damals von beidseitigen Verfehlungen ausgegangen.
Ulmen bestreitet hingegen nicht, Fakeprofile seiner Frau hergestellt zu haben, mit welchen er Bekannte von Fernandes angeschrieben haben soll. Allerdings sei das Verfahren in Spanien inzwischen ausgesetzt worden, weil Fernandes bisher keine Erklärung vor einem spanischen Notar abgegeben habe. Sie hatte ihrem Ex-Mann im «Spiegel» «digitale Vergewaltigung» vorgeworfen.
Fernandes: «Am ganzen Körper blaue Flecken»
Auf Instagram reagiert Fernandes auf Ulmens Gewaltvorwurf. «Er hatte einen kleinen Kratzer am Hals (weil mir ein Nagel eingerissen war) und hat selbst der Polizei gegenüber geäussert, dass ich ihm keinerlei Gewalt angetan habe», schreibt die TV-Moderatorin. «Nun wird von einer Verletzung am Hals geschrieben, während ich am ganzen Körper blaue Flecken hatte. Wahnsinn!!»