Wer bekommt die letzte Rose?
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Finale beim «Bachelor»:Wer bekommt die letzte Rose?

Nach 14 Staffeln
3+ wirft den Bachelor aus dem Programm

Vorerst gibt es keine neue «Bachelor»-Staffel mehr. In diesem Jahr liegt bei 3+ der Fokus auf dem Comeback der «Bachelorette».
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Er könnte der letzte Schweizer Bachelor sein: Danilo Sellaro verteilte letztes Jahr die Rosen im TV.
Foto: Filip Stropek

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • 3+ setzt 2026 «Der Bachelor» aus, Fokus liegt auf «Bachelorette» Ariel
  • Hohe Kosten und sinkende Werbeeinnahmen belasten das berühmte Kuppelformat
  • 14 Staffeln, Produktion im Ausland, Lizenzkosten: Sender will sparen
Remo Bernet, GlücksPost
Glückspost

Kaum eine Sendung wird hierzulande heisser diskutiert als «Der Bachelor» – doch die Aufmerksamkeit alleine reicht nicht. Denn 3+ hat nach Informationen der GlücksPost keine Rose mehr für das Kuppelformat: In diesem Jahr wird kein neuer Bachelor die grosse Liebe im TV suchen.

Auf Nachfrage bestätigt Miriam Martino, Leiterin Eigenproduktionen TV National bei CH Media, das vorläufige Aus der Sendung. «2026 gehört unserer Bachelorette Ariel, entsprechend ist in diesem Jahr keine neue Staffel von ‹Der Bachelor› vorgesehen. Die Rosenformate zählen seit Jahren zu den starken Marken von 3+ und sind ein wichtiger Bestandteil unseres Programms», erklärt sie.

Auf die Zukunft der Sendung angesprochen, hält sich 3+ vage: Eine Rückkehr würde man «nicht ausschliessen». Spruchreife Pläne gibt es im Moment aber keine.

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Neue Bachelorette muss abliefern

Brancheninsider berichten, dass die Fortsetzung von «Der Bachelor» davon abhängig ist, wie die «Bachelorette»-Staffel von Ariel (23) quotenmässig abschneidet. Der Sender hoffe, dass die Baslerin durch ihre Bekanntheit – und vor allem ihre polarisierende Art – für grosse Aufmerksamkeit sorgen werde.

Warum beim Format nach 14 Staffeln plötzlich der Rotstift angesetzt wird? Es ist kein Geheimnis, dass die Einnahmen im TV-Werbemarkt rückläufig sind. Gleichzeitig ist «Der Bachelor» für 3+ eine teure Sache: Neben der Auslandsproduktion und den Gagen fallen auch hohe Lizenzkosten dafür an, dass der Privatsender das Konzept und den Namen überhaupt verwenden darf.

Grosser Kostendruck

3+ setzt deshalb zuletzt auf deutlich günstigere Eigenproduktionen wie das Partyformat «Jung, wild & sexy» oder produziert aufwendige Formate wie «Match my Ex» und «Reality Island» gemeinsam mit Streaminganbietern aus Deutschland und Österreich, um sich Kosten zu teilen.

Bei der «Bachelorette»-Staffel mit Ariel ist so eine Zusammenarbeit übrigens kein Thema – obwohl es immer wieder Gerüchte gab, dass RTL+ die Sendung gerne mit Untertiteln gezeigt hätte. «Die Ausstrahlung der kommenden Staffel ist aus lizenzrechtlichen Gründen auf die Schweiz beschränkt», erklärt Miriam Martino von 3+.

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