Sein Antrag landete einst im peruanischen TV
Sandro Stocker ist für neuen Film nach Zürich zurückgekehrt

Der schweizerisch-peruanische Schauspieler fand auf einer Reise zu seinen peruanischen Wurzeln die Liebe seines Lebens. Während einer Pferdeshow machte er seiner Cristina einen Antrag. Nun will er die beiden Kulturen in einem Spielfilm zusammenbringen.
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«Ich bin eher der klassische Schweizer», sagt Sandro Stocker, der seine unterschiedlichen Wurzeln künstlerisch verbinden will.
Foto: zVg

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Sandro Stocker machte 2025 in Zürich einen schweizerisch-peruanischen Spielfilm
  • Sein Heiratsantrag 2025 ging viral im peruanischen Fernsehen
  • Im Januar 2026 Hochzeit in Zürich mit Familie aus Peru
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Chiara Schmed, GlücksPost
Glückspost

Jeden Sommer steht Sandro Stocker (33) in der internationalen Live-Showproduktion «Cavalluna» vor tausenden Zuschauerinnen und Zuschauern auf der Bühne. Vergangenen August rührte der schweizerisch-peruanische Schauspieler das Publikum mit einer emotionalen Aktion: Auf der Bühne machte er seiner Cristina (36) einen Heiratsantrag. Umgeben von Pferden und klatschenden Leuten sagte die peruanische Marketingfrau Ja.

Von diesem romantischen Antrag gibt es mehrere Videos – eines davon wurde an Heiligabend im zweitgrössten peruanischen TV-Sender Latina TV ausgestrahlt. «Cristina und ich waren beim Weihnachtsessen, als wir plötzlich ununterbrochen Nachrichten erhielten», erinnert sich der gebürtige Solothurner. Der Antrag ging durch die Decke, das peruanische Volk war von dieser Aktion begeistert. Sandro Stocker ist nämlich kein Unbekannter in Peru.

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Eltern früh verloren

Sein Vater ist Schweizer, die Mutter Peruanerin. Sie starb jedoch, als Sandro Stocker 13 Jahre alt war. «Als Kind reiste ich viel mit meiner Mutter nach Peru», erzählt der 33-Jährige. Doch nach ihrem Tod entfremdete er sich vom Land und besuchte Peru eine Weile nicht mehr. Zu dieser Zeit absolvierte er eine KV-Lehre, begann dann die Schauspielschule in Zürich und trat in verschiedenen Theaterstücken und Filmen auf. 2021 wurde er angefragt, eine Kinderstiftung vor Ort in Peru zu unterstützen. «Anfangs war ich nicht begeistert, da ich mich dem Land nicht mehr so nahe fühlte, aber ich entschied mich dennoch dafür.»

In Peru setzte Stocker sich für Kinder und Jugendliche ein, konkret heisst das: Er unterstützte die Wiederaufnahme von Projekten wie dem Sportplatz oder schaffte bessere Lernbedingungen für Kinder in der Ludothek. Zudem arbeitete er dort als Schauspieler und begann, einfache Theaterstücke zu produzieren. Sein neues Leben in Lima gefiel ihm so gut, dass er gleich mehrere Jahre dort verbrachte. Doch auch eine Frau war mit im Spiel: Auf einer Party der US-amerikanischen Botschaft lernte er 2023 seine heutige Frau Cristina kennen.

Mit grossen Plänen zurück in Zürich

Während der Zeit in Peru ist Stocker aufgefallen, dass er einige Schweizer Klischees, wie Pünktlichkeit oder Organisation, erfüllt. Gleichzeitig bewundert er die mystische und verträumte Art des peruanischen Volks. «Ich lass mir gewisse Dinge mehrmals durch den Kopf gehen. Die Leute in Peru machen einfach.»

Auch wenn Stocker halb Schweizer und halb Peruaner ist, betont er schmunzelnd: «Ich bin eher der klassische Schweizer.» Und doch ist seine peruanische Seite ebenfalls tief in ihm verankert. Seine beiden Welten will Stocker nun künstlerisch verbinden: «Ich arbeite an einem schweizerisch-peruanischen Spielfilm, der die kulturellen Unterschiede der Länder in einer fiktiven Geschichte humorvoll zeigt.» Das Projekt wird derzeit in der Schweiz entwickelt, weshalb er 2025 nach Zürich zurückkehrte. Stocker sieht sich heute als Brückenbauer zwischen zwei Kulturen – auf der Bühne, im Film und im echten Leben.

Nach Zürich kehrte Sandro Stocker jedoch nicht alleine zurück: Seine Cristina liess ihre geliebten Verwandten und ihren Marketingjob zurück und zog mit ihm. Vergangenen Januar heirateten die beiden in Zürich – zwar nicht vor Pferden, dafür im Kreise der gesamten Familie – auch Cristinas peruanischer Anhang war extra für das Fest der Liebe in die Schweiz gereist.

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