Darum gehts
- Prix-Walo-Präsidentin entschuldigt sich bei Margrit Läubli für falsche Todesmeldung
- Läubli nahm humorvoll an: «Jetzt habe ich dafür ein besonders langes Leben!»
- 2003 erhielt Läubli mit César Keiser Ehren-Prix-Walo für ihr Lebenswerk
Happy End für Prix-Walo-Präsidentin Monika Kaelin (71) und Kabarettistin Margrit Läubli (98). Nachdem Läubli in der «In Memoriam»-Rubrik beim Prix Walo fälschlicherweise für tot erklärt wurde, witzelte sie: «Da ich fürs Schweizer Fernsehen ja tot bin, hoffe ich doch, dass ich jetzt die Serafe-Gebühr nicht mehr zahlen muss.» Um die Wogen zu glätten, hat Kaelin die Cabaret-Cornichon-Legende in ihrem Zuhause besucht.
«Ich wollte mich persönlich bei Margrit Läubli entschuldigen, nachdem uns dieser grosse Fehler unterlaufen ist», so Kaelin zu Blick. Mit Blumen, Pralinés und einer Magnum-Flasche Champagner im Gepäck läutete sie bei Läubli zu Hause in Zürich. Und wurde herzlich empfangen.
«Jetzt habe ich dafür ein besonders langes Leben!»
«Margrit Läubli freute sich enorm über meinen Besuch und nahm die Entschuldigung wegen des Fehlers dankend an. Humorvoll meinte sie: ‹Jetzt habe ich dafür ein besonders langes Leben!›», erzählt Kaelin. Die Witwe von Kabarettist César Keiser (1925–2007) habe sich sehr über die mitgebrachten Geschenke von Kaelin gefreut. «Die Pralinés und den Champagner wird sie mit ihrer Familie zu einem besonderen Anlass geniessen», so Kaelin.
Den besonderen Moment des Zusammentreffens hielt die Prix-Walo-Präsidentin mit mehreren Bildern fest. Läubli posierte darauf auch mit dem Ehren-Prix-Walo, den sie 2003 vom Verein Show Szene Schweiz gemeinsam mit ihrem Ehemann César Keiser für ihr Lebenswerk erhielt. Kaelin: «Margrit Läubli und ich haben nun abgemacht, dass ich sie bald wieder besuche. Dann kann ich sie auf dem Laufenden halten über alles, was in der Schweizer Entertainmentbranche passiert.»