Darum gehts
- Roger Aebli hatte zwei Blackouts bei Live-Übertragungen, SRF nennt Migräne als Ursache
- Nach einer Pause kehrt Aebli zurück, zunächst mit aufgezeichneten Beiträgen
- SRF betont Fürsorgepflicht, keine Live-Rückkehr-Daten von Aebli bekannt
Gut zwei Wochen ist es her, dass USA-Korrespondent Roger Aebli (42) in einer Live-Übertragung einen Blackout hatte. Das SRF erklärte dies damals mit Migräne. Einen Tag später stand Aebli wieder vor der Kamera – und es folgte der zweite Aussetzer.
Er verlor den roten Faden. SRF-Korrespondenten-Chef Stefan Reinhart sagte gegenüber Blick damals: «Kurz vor der Liveschaltung hatte Roger Aebli einen Migräneanfall, weshalb er sich nicht ausreichend konzentrieren konnte und die Schaltung abbrach. Wir sind mit ihm in Kontakt und es geht ihm bereits wieder etwas besser. Er ruht sich nun aus und tritt am Samstag nicht mehr vor die Kamera.»
Zurück vor die Kamera
Roger Aebli brauchte eine Pause. Am vergangenen Samstag sah man ihn dann plötzlich wieder im TV. Dabei handelte es sich allerdings nicht um eine Live-Schaltung, sondern um eine Aufzeichnung. Fällt Aebli also weiterhin aus?
Nein, Aebli ist zurück. «Roger Aebli geht es gut und er wird wie gewohnt wieder regelmässig in Liveschaltungen zu sehen sein», bestätigt das SRF auf Anfrage von Blick. Erneut wird betont, dass Roger Aebli unter Migräne litt. Nach der Pause habe er sich aber wieder erholt.
Doch wie möchte der Sender solche Vorfälle in Zukunft vermeiden? «Die Gesundheit der Mitarbeitenden hat für SRF oberste Priorität. Als Arbeitgeber nimmt SRF seine Fürsorgepflicht sehr ernst: Wer sich – ob als Korrespondent oder in einer anderen Funktion – nicht arbeitsfähig fühlt, arbeitet selbstverständlich nicht. Der SRF-Newsroom, insbesondere Stefan Reinhart, Leiter der Auslandkorrespondentinnen und -korrespondenten und direkter Vorgesetzter von Roger Aebli, stand dabei in kontinuierlichem Austausch mit ihm», erklärt SRF weiter.
Publikum zeigte Verständnis
Zuschauerinnen und Zuschauer zeigten sich nach dem Vorfall im Live-TV verständnisvoll. Blick-Leser Roger Bohrer schrieb etwa: «Ich finde dies nicht schlimm, sondern menschlich. Das passiert jedem zwischendurch einmal.» Dem konnten andere Leserinnen und Leser nur zustimmen. Wann genau Roger Aebli wieder live vor der Kamera stehen wird, ist nicht bekannt. Der Moderator selbst äusserte sich bisher nicht zu den Ereignissen.