Am Samstagmittag sorgte USA-Korrespondent Roger Aebli (42) schweizweit für Aufsehen, als er in der Sondersendung der «Tagesschau» zur Tragödie in Crans-Montana, die aufgrund der US-Militärmission in Venezuela kurzfristig auch dieses Thema behandelte, einen Zusammenbruch hatte. Moderator Florian Inhauser(58) löste die unangenehme Situation gekonnt. Später erklärte SRF das Ganze mit einem «Migräne-Anfall».
Einen Tag später sind die gleichen Personen wieder vor der Kamera. Dieses Mal um 19.30 Uhr in der Hauptausgabe der «Tagesschau».
Und erneut geht es um die Verhaftung von Maduro und der neuen Interimspräsidentin Venezuelas. Nach einem flüssigen Anfang kommt Aebli in New York erneut gehörig ins Stocken. «Entschuldigen Sie kurz», so der SRF-Mann. Immer wieder sagt er «Ähm», kämpft mit den Worten und erklärt schliesslich, er habe «den roten Faden verloren».
Moderator Florian Inhauser (58) unterbricht ihn dann und gibt das Wort an die Argentinien-Korrespondentin Karen Naundorf weiter. Aebli, offensichtlich erleichtert, bekräftigt die Idee von Inhauser: «Wir machen gerne weiter bei der Kollegin.»
Auch Blick-Leser leiden vor der Kamera mit: «Warum aktiviert man nicht den zweiten USA-Korrespondenten Pascal Weber?», heisst es in einem Mail an die Redaktion.
«Roger Aebli wird nun für ein paar Tage pausieren»
Blick hat bei SRF nachgefragt. In einer Antwort heisst es nun: «Roger Aebli geht es gut, er wird nun jedoch für ein paar Tage pausieren.» Und weiter: «Die Berichterstattung aus den USA wird durch Korrespondent Pascal Weber sichergestellt, der nach der Weihnachtspause zurück in Washington ist.»