Darum gehts
- Der «Kinder-Samschtig-Jass» von SRF kommt immer rund um Ostern
- Dieses Jahr mit Livio aus St. Gallen, Enya aus Bern, Ben aus dem Aargau und Elin aus dem Bündnerland
- Ausstrahlung am Samstag, 28. März, Aufzeichnung aus Dürrenroth BE
Der «Samschtig-Jass» ist eines der beliebtesten und langlebigsten SRF-Formate, ausgestrahlt immer am frühen Abend vor der «Tagesschau». Einmal im Jahr rund um Ostern stehen traditionell die jungen Kartenfans im Zentrum. «Der ‹Kinder-Samschtig-Jass› ist ein fester Bestandteil des Formats und ein Beitrag zur Nachwuchsförderung», sagt Michael Bachmann, Produzent des «Samschtig-Jass».
Diesen Frühling sind vier Schulkinder zwischen neun und zwölf Jahren dabei: Livio aus St. Gallen, Enya aus Bern, Ben aus dem Kanton Aargau und Elin aus dem Bündnerland. Die Sendung wurde im Restaurant Bären in Dürrenroth BE aufgezeichnet.
Wer gewinnt, darf noch nicht verraten werden. Doch für Livio war bereits die Teilnahme ein voller Erfolg. «Ich war sehr stolz und gleichzeitig auch sehr nervös, neben Schiedsrichter und Schwingerkönig Jörg Abderhalden sitzen zu dürfen», sagt er zu Blick.
«Jassen bleibt immer spannend»
Die Kinder bewerben sich jeweils – wie auch die Erwachsenen – online über die SRF-Datenbank, nachdem sie in einer Sendung den Aufruf gesehen haben. Jassen findet Livio «super, weil es immer wieder die ganze Familie zusammenbringt». Vor der Aufzeichnung wurde zu Hause ausgiebig geübt.
Den «Samschtig-Jass» durfte Livio bereits von klein auf schauen. «Jassen ist eine grosse Leidenschaft meiner Eltern. Das hat auf mich und meinen Bruder Marco abgefärbt», sagt er. «Und ich habe damit schon vor der Schule etwas Rechnen gelernt. Während der Sendung diskutieren wir immer, wie viel wir jetzt mit dem entsprechenden Blatt ansagen würden.»
Und er kennt sich auch schon bestens mit den Tücken aus, wenn er sagt: «Der Differenzler ist ein heimtückischer Jass.» Was ihn an diesem Spiel grundsätzlich fasziniert, ist die Mischung aus Können und Glück. «Deshalb bleibt Jassen immer bis zum Schluss spannend.»
Nervenkitzel vor der Kamera
Die Dreharbeiten zu dieser Spezialsendung verlaufen gemäss der Medienstelle immer sehr unkompliziert, weil Kinder vor der Kamera sehr authentisch sind. «Spannend ist zudem, dass sich anfängliche Erwartungen, wonach Kinder länger zum Überlegen und für die Runden benötigen würden, als falsch herausgestellt haben: Die Jungjasserinnen und -jasser sind meist genauso schnell wie die Erwachsenen – und teilweise ebenso stark. Talentierter Nachwuchs ist in vielen Kantonen vorhanden.»
Trotzdem war für Livio selbst ein Unterschied zu spüren. «Zu Hause ist es einfacher als am TV-Jasstisch. Ich war jedenfalls aufgeregter als sonst», sagt er.
Beim Kids-Special gibt es immer auch ein passendes Unterhaltungsprogramm. Dieses Mal sind es die Schwiizergoofe mit den Rusch-Büeblä, die den Titel «De Füüfer und s’Weggli» singen. «Ganz egal, wie langs no gaht, settig Äbig, so nes Läbe, was muesch dänn no anders ha?», heisst es im Text passend.
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«Kinder-Samschtig-Jass», Samstag, 28. März, SRF 1, ab 18.40 Uhr