Darum gehts
- Reto Hanselmann und Jonathan Schächter klären Podcast-Streit von Silvester 2019
- Hanselmanns Versäumnis führte zu Kontaktabbruch und einjähriger Funkstille
- 31. Dezember 2019: Schächter blieb allein, trotz 44er Whatsapp-Nachricht
Reto Hanselmann (44) ist in Jonathan «Jontsch» Schächters (44) Podcast «Spaghetti mit Ketchup und Chäs» zu Gast. Es dauert keine volle Minute, da konfrontiert der Host den Schweizer Veranstalter und «It-Boy» mit einem pikanten Thema: Vor Jahren sei es zu einem Konflikt und schliesslich zum Kontaktabbruch zwischen den beiden Freunden gekommen.
Es geht dabei um einen Vorfall am 31. Dezember 2019. «Sagt dir dieses Datum etwas?», fragt Schächter provokant; er will Hanselmann eine Whatsapp-Nachricht vorlesen, die er ihm an dem Tag schickte. «Du bist so gemein», sagt Reto Hanselmann lachend, er solle die Nachricht ruhig vorlesen.
«Man kann die faulen Äpfel liegen lassen»
«Hast wieder einmal bewiesen, wie wichtig dir unsere Freundschaft ist», schreibt Schächter sarkastisch in der Nachricht. «Das Gute an so einem Jahreswechsel ist: Man kann die faulen Äpfel im alten Jahr liegen lassen und frische, gesunde pflücken im neuen.» Im Anschluss an die harten Worte habe Schächter Hanselmann blockiert und daraufhin nichts mehr von ihm gehört. «Ich weiss noch, dass du mir das geschrieben hast, aber ich weiss nicht mehr, warum», gibt Hanselmann zu.
Also ruft Schächter ihm den Vorfall in Erinnerung. An Silvester 2019 hatten sie ausgemacht, zusammen essen zu gehen. Hanselmann war bereits mit einer grösseren Gruppe verabredet gewesen, zu der unter anderem auch die Sängerin Linda Fäh (38) gehörte.
Gegenüber Blick erklärt Hanselmann, dass Jonathan ihn kurzfristig gefragt habe. «Vor Ort war der Platz knapp und ich dachte, das regelt sich schon, aber er musste am Schluss draussen bleiben und sein Abend war gelaufen.» Weiter erklärt er: «Ich habe einfach nicht viel studiert, es gab einen Riesenknall zwischen uns, und dann hat er mich überall blockiert, wo er mich blockieren konnte.»
Hanselmann litt unter dem Zerwürfnis
Im Podcast schildert Schächter es aus seiner Perspektive: «Jedenfalls – long story short – ich habe dir diesen Brummer geschrieben, und es ist nichts mehr von dir zurückgekommen.» Dann sei Schächter allein, «wie ein Häufchen Elend», bei sich in der Wohnung gesessen. «Für mich warst du danach erledigt, ich wollte nichts mehr mit dir zu tun haben.» Hanselmann reagiert bestürzt: «Es tut mir so fest leid.»
Gegenüber Blick verrät Hanselmann: «Jonathan und ich sind beide spezielle Vögel. Und er ist manchmal auch eine Prinzessin.» Hanselmann habe ein ganzes Jahr nichts mehr von ihm gehört, obwohl er versuchte, sich immer wieder zu melden. «Ganz ehrlich: Das hat mich schon sehr mitgenommen, weil wir so viel zusammen erlebt haben.»
«Ich muss mich auch entschuldigen»
Über ein Jahr später hätten sie sich dann bei einem gemeinsamen Abendessen ausgesprochen, erzählt Schächter in «Spaghetti mit Ketchup und Chäs». Er sehe ein, dass er selbst übertrieben und Hanselmann in eine unangenehme Situation gebracht habe: «Ich müsste mich eigentlich auch entschuldigen, dass ich mich so scheisse verhalten habe.»
Auch Hanselmann ist froh über die Versöhnung: «Am Schluss ist ja alles wieder gut gekommen zum Glück», sagt er zu Blick. «Aber es hätte nicht sein müssen. Unsere Verbundenheit in der Vergangenheit hat am Schluss gesiegt.» Sein Problem sei, dass er es immer allen recht machen wolle: «Und wenn ich dann etwas vergesse, ist die Kacke am Dampfen. Und da muss ich mir wirklich immer wieder sagen: Reto, sage lieber einfach auch mal Nein.»