«Habe mitbekommen, dass sich Paare abgesprochen haben»
Adela Smajic rechnet mit Reality-Welt ab

Fake-Liebe für Sendezeit? Ex-Bachelorette Adela Smajic kennt die Reality-TV-Bubble wie kaum eine andere. Gegenüber Blick verrät die Baslerin, wie inszeniert die Branche wirklich ist.
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Adela Smajic war 2018 die Schweizer Bachelorette.
Foto: markus hertrich

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Eric Stehfest gibt angebliche Fake-Beziehung zu Franziska Temme zu
  • Ex-Bachelorette Adela Smajic bestätigt inszenierte Beziehungen in Reality-TV-Welt
  • Stehfest begründet Täuschung mit finanzieller Not, Temme widerspricht entschieden

War die Liebe zwischen «GZSZ»-Schauspieler Eric Stehfest (37) und Realitystar Franziska Temme (31) nur Show? Laut Stehfest wurde die Liaison angeblich von beiden Seiten inszeniert, um Aufmerksamkeit zu generieren und gemeinsame Projekte zu fördern. Temme widerspricht dieser Darstellung vehement.

Blick hat bei jemandem nachgefragt, der die Reality-TV-Welt bestens versteht: Ex-Bachelorette Adela Smajic (33). Kennt sie solche abgesprochenen Liebes-Pakte? «Es gibt gewisse Rollen, die immer wieder auftauchen: den Stressmacher, das naive Dummchen, die grosse Liebesgeschichte, die On-off-Beziehung und so weiter.»

Der Baslerin habe man einen konkreten Deal für eine inszenierte Romanze nie angeboten. «So einen konkreten Pakt gab es bei mir nicht – und ich hätte mich darauf auch nicht eingelassen.»

Stehfest rechtfertigt seine angebliche Fake-Romanze mit finanzieller Not. Smajic kennt diesen Druck nicht. Reality-TV war für sie nie die Existenzgrundlage, sondern ein Nebenjob. «Mir war mein Image immer extrem wichtig», sagt sie.

«Habe mitbekommen, dass sich Paare abgesprochen haben»

Ganz aus der Luft gegriffen sei das Stehfest-Szenario aber nicht, verrät Smajic. Hinter den Kulissen werde durchaus taktiert. «Ich habe auch mitbekommen, dass sich Paare abgesprochen haben, wie lange sie nach einer Show offiziell zusammenbleiben, um den Hype noch drei oder sechs Monate mitzunehmen.» Ihr Fazit fällt deutlich aus: «Diese Reality-TV-Bubble ist vieles, aber definitiv nicht immer real.»

Wer hat im aktuellen Schlagabtausch die besseren Karten? Für die Baslerin ist die Antwort klar: Franziska Temme. Die Opferrolle sei taktisch cleverer. «Wer glaubhaft vermitteln kann, selbst getäuscht worden zu sein, hat es natürlich leichter, die eigene Glaubwürdigkeit und das eigene Image zu schützen.» Ob das wirklich so war, könne sie von aussen nicht beurteilen.

Mit der Reality-Welt kann die Schweizerin heute nicht mehr viel anfangen. «Ich schaue gar kein Reality-TV. Ich glaube, diese Distanz hilft mir.» Smajic witzelt: «Manchmal finde ich Fantasy-Filme ehrlich gesagt noch realitätsgetreuer als Reality-TV.»

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