Darum gehts
- Baschi feiert 20 Jahre Karriere und wird 2026 erstmals Vater
- Mit «Bring en hei» prägte er eine Generation und den Schweizer Fussball
- Fünf Nummer-1-Alben und ein neues Album namens «Bürgin» veröffentlicht
Zwar belegte Sebastian Bürgin, wie Baschi bürgerlich heisst, 2004 in der SRF-Castingshow «Music Star» lediglich den sechsten Platz. Doch der damals 17-Jährige schaffte es mit wilder Mähne und noch wilderem Mundwerk, die Herzen des Publikums für sich zu gewinnen.
Es folgten ein Plattenvertrag, dann mit «Bring en hei» eine Stadion-Hymne, die bis heute trägt, fünf Nummer-1-Alben und der Aufstieg zu einem der grössten Mundartstars des Landes.
Trotz des Erfolgs gesteht er: «Tief in mir drinnen schlummert bis heute dieses Gefühl, dass ich vielen nicht genüge. Das ist wohl etwas, was ich nie ablegen werde.» Und doch, jetzt mit 40, sei er geerdeter und glücklicher denn je.
«Ganz oder gar nicht, das ist mein Motto»
Dieser Reifeprozess zieht sich spürbar auch durch sein neues, zehntes Studioalbum «Bürgin», das bezeichnenderweise schlicht seinen Nachnamen trägt. Es ist eine musikalische Heimkehr und eine emotionale Auseinandersetzung mit seinen Wurzeln, seinen Ängsten und Freunden.
Der allergrösste Wandel in seinem Leben fand zuletzt aber abseits der Tonstudios statt: Seit diesem Frühling ist Baschi Vater des kleinen Lennon. Diese neue Rolle hat den einstigen Partylöwen komplett umgekrempelt. «Ganz oder gar nicht, das ist mein Motto – auch in der Papi-Rolle», betont er.
Dieser Artikel wurde erstmals in der «Schweizer Illustrierten» publiziert. Näher dran – an Stars, Royals und Menschen mit Geschichten. Hier gehts zum Abo!
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Aus dem «wilden Bubi» ist ein zutiefst fürsorglicher Familienmensch geworden, der in seiner neuen Verantwortung sichtlich aufblüht. Aber der Lausbub schlummert weiterhin in ihm. «Das bin halt einfach ich», witzelt Baschi und ergänzt: «Vielleicht hat auch mein Kleiner etwas davon mitbekommen.»
Dass er das Rampenlicht mittlerweile sehr gerne teilt, zeigt er mit einem Augenzwinkern: «Lennon sägt schon an meinem Stuhl – er ist der heimliche neue Star der Familie.»