Darum gehts
- Beatrice Egli (37) spricht über ihren schwierigen Start als Sängerin
- Ihr Bruder und Branchenkenner zweifelten an ihrem Erfolg mit Schlagermusik
- 2013 gewann sie «DSDS», trotz Unsicherheiten in den ersten drei Karrierejahren
Am heutigen Ostersamstag startet auf RTL die 22. Staffel von «Deutschland sucht den Superstar». Eine, die dank der Casting-Show gross rauskam, ist Beatrice Egli (37). Im Gespräch mit der deutschen Zeitschrift «Closer» spricht die Schwyzerin über die Zeit vor «DSDS».
Egli gesteht: «Ich war schon vorher eine Sängerin – aber relativ erfolglos! Ich lebte eigentlich nur von Ausfallgagen und von Auftritten auf Geburtstagen. Das wird doch nichts mit deiner Gesangskarriere, musste ich mir anhören.»
Bruder glaubte nicht an ihren Erfolg
Es ist nicht das erste Mal, dass Egli offen über die Anfänge ihrer Musikkarriere spricht. Im Podcast mit von Barbara Schöneberger (52) offenbarte Egli kürzlich, dass Zweifel sogar aus der eigenen Familie kamen. «Ehrlich, ich dachte ja, das wird nix mit dir und der Musik. Aber jetzt scheints ja zu laufen», habe Eglis jüngerer Bruder Marcel kürzlich zu ihr gesagt.
Weiter sagte Egli bei Schöneberger: «Alles, was ich gemacht habe, hat nicht funktioniert. Für die meisten wäre mein Leben ein Albtraum gewesen.» Branchenkennern hätten der Schweizerin gesagt gehabt, sie könne nur Erfolg haben, wenn sie Englisch singe und abnehme. Die ehrgeizige Egli liess sich von solchen Aussagen nicht davon abhalten, an ihrem Traum festzuhalten.
Egli gewinnt trotz Zweifel «DSDS»
2013 folgte schliesslich der Durchbruch. Egli meldete sich bei «DSDS» und hat die Show prompt gewonnen. Das, obwohl die Jury bei ihrem Casting noch zweifelten, ob sie mit Schlagermusik eine reale Chance in der Show haben wird.
Zweifel gab es auch nach dem Gewinn der RTL-Sendung noch, wie Egli im Podcast «SchlagerSpass» verrät. Grund dafür sei ihre innere Unsicherheit gewesen, die tief in ihr verankert gewesen sei. «Durch das konnte ich die ersten drei Jahre so gar nicht geniessen, weil ich ständig mit dem Konflikt in mir beschäftigt war.» Rückblickend sieht Egli die schwierigen Zeiten als wertvolle Lektionen. «Auch ohne Erfolg war ich glücklich, denn ich liebte das, was ich tat. Weil ich durch schwere Zeiten gehen musste, kann ich mein Glück heute bewusster geniessen.»