«Ich habe mich selber nicht mehr gekannt»
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Baschis krebskranke Mutter:«Ich habe mich selber nicht mehr gekannt»

Baschi und seine Mutter sprechen über den Krebs
«Dir bleibt ja noch ein bisschen Zeit»

Baschi zeigt im neuen Dok-Film «Sebastian & Monika» eine völlig andere Seite von sich. Sonst die Rampensau, wird er beim krebskranken Mami plötzlich wieder zu Sebastian Bürgin – ihrem Sohn.
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Baschi zeigt sich in einer neuen Doku verletzlich wie nie.
Foto: Tom Haller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein SRF-Dokfilm zeigt Baschi und seine Mutter Monika am Bodensee im Gespräch
  • Seine Mutter thematisiert den Krebs, Baschi gesteht einen Fehler nach dem Tod seines Vaters
  • Der Film ist ab sofort auf SRF Play zu sehen, die TV-Ausstrahlung erfolgt am 16. September
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Silja AndersRedaktorin People

Seit seinem «Musicstar»-Durchbruch 2003 kennt ihn die ganze Schweiz als laute Rampensau mit Reibeisenstimme. Doch im SRF-Dokfilm «Sebastian & Monika – Baschi und das Date mit seiner Mutter» von Regisseur Ivo Amarilli bleibt der Popstar draussen vor der Tür. Zurück bleibt Sebastian Bürgin (39), der am Bodensee seiner Mutter Monika (66) gegenübersteht. Zwei Tage, eine Nacht – und ziemlich viel Redebedarf.

«Seit ‹Musicstar› kann ich die Treffen, die ich mit Sebastian allein hatte, an einer Hand abzählen», bringt Monika das Dilemma der letzten zwei Jahrzehnte gleich zu Beginn auf den Punkt. Das Haus am See wird zum Schutzraum ohne Drehbuch. 

Tod, Krebs, Angst

Bei den knallharten Gesprächen wird nichts beschönigt, nichts ausgelassen. Auch die dunklen Schatten der Vergangenheit brechen auf. Der frühe Tod des Vaters, das anschliessende Schweigen. Baschi gesteht bedrückt: «Ich habe dich (nach dem Tod des Vaters, Anm. d. Red.) allein gelassen.» Es klingt wie eine Erkenntnis, die ihn erst vor laufender Kamera wie eine Keule trifft.

Doch auch die Krebserkrankung der Mutter wird thematisiert. Sie hat Lymphdrüsenkrebs, musste bereits bestrahlt und operiert werden. Jetzt haben die Ärzte wieder etwas Verdächtiges entdeckt. Während sie verdrängt – «Mir geht es doch grade gut» –, würde sich Baschi wünschen, dass sie kein unnötiges Risiko eingeht. Drängen möchte er seine Mutter aber zu nichts. «Dir bleibt ja noch ein bisschen Zeit», sagt der Sänger, gibt aber zu, dass ihn die Situation «anscheisst».

Monika Bürgin schont ihren Sohn auch beim Thema Erfolg nicht. Wo er den Rausch feierte, sah sie nur den Abgrund. Wenn er vor Auftritten trank, hatte sie sofort Angst vor dem Absturz. Baschi streitet nichts ab: «Ich war extrem nervös. Der Alkohol hat geholfen, das zu dämpfen.» 

Die stolze Mutter und der zufriedene Sohn

20 Jahre hat Monika Bürgin gebraucht, um offen stolz auf ihren Sohn sein zu können. Davor hatte sie seinen Erfolg vor anderen meist heruntergespielt, um nicht überheblich zu wirken. In all dem Wirbel des Rampenlichts lernte Baschi dann seine Ehefrau kennen, und Monika Bürgin könnte mit ihrer Schwiegertochter nicht glücklicher sein. «Du hast die perfekte Frau für dich kennengelernt.» Sie bezeichnet Alana Netzer (38) als Baschis «Leuchtturm». Als Baschi beginnt, über Alana und seine Beziehung zu ihr zu sprechen, kommen ihm beinahe die Tränen, und die Stimme bricht leicht. «Ich habe das Gefühl, wir haben eine sehr ehrliche Beziehung.»

«Machen wir mal wieder, oder?», fragt seine Mutter zum Schluss. «Ja, machen wir mal wieder», kommt es von Baschi. «Wenn du mich brauchst, bin ich da! Monika, du hast alles richtig gemacht.»

Am 16. September läuft «Sebastian & Monika – Baschi und das Date mit seiner Mutter» auf SRF 2. Wer nicht warten möchte, kann den Film bereits jetzt auf Play SRF sehen. 

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