Darum gehts
- Oskar Freysinger gewinnt Hymnen-Abstimmung gegen Satirikerin Patti Basler mit 66 Prozent
- Freysinger überrascht über Sieg gegen preisgekrönte Künstlerin
- Kommentierende bevorzugen Schweizerpsalm
Zwei Schweizer Persönlichkeiten, eine Aufgabe: Die Aargauer Satirikerin Patti Basler (50) und der ehemalige SVP-Vizepräsident und -Nationalrat aus dem Wallis, Oskar Freysinger (66), erschufen beide auf Einladung von Blick eine Alternative zur aktuellen Schweizer Nationalhymne.
Blick-Leser durften daraufhin ihre Stimme abgeben und entscheiden, welche der zwei Optionen für sie die bessere ist. Das Ergebnis: 66 Prozent gaben Freysinger ihre Stimme, 34 Prozent fanden die Version von Patti Basler besser.
Kommentierende wollen keine Alternativen
«Es hat mich sehr gewundert, gegen eine preisgekrönte Satirikerin gewonnen zu haben», sagt Oskar Freysinger auf Anfrage von Blick. «Schwer zu sagen, was die Blick-Leser bewogen hat, mir ihre Stimme zu geben.» Die positive Rückmeldung «einer Mehrheit der Leser ermuntert mich, weiter für Neutralität, Souveränität und direkte Demokratie einzustehen, um zu verhindern, dass die Schweiz eine leere Hülse wird, weil sie sich selbst verkauft hat. Das sollte allen Bürgern am Herzen liegen, auch jenen des links-grünen Spektrums», so Freysinger.
In den Kommentaren zum Artikel zeigt sich aber ein anderes Bild. Viele finden den altbewährten Schweizerpsalm noch immer die beste Option. «Wir haben eine Hymne, es braucht keine Alternativen», meint Christian Aebi. «Wir haben unsere Nationalhymne, und die bleibt so», schreibt Franziska Hugentobler. Bruno Gasser: «Die Schweizer Nationalhymne ist wunderschön und Kult. Wir müssen und werden sie beibehalten.»