Wohnt bald in Flut-Zone 3
Ex-Prinz Andrew drohen schwere Überschwemmungen in Sandringham

Andrews neues Domizil auf dem Landsitz Sandringham liegt in einem Überschwemmungsgebiet. Pumpstationen sollen das von Sumpfland umgebene Anwesen vor starken Hochwasserschäden schützen.
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Andrew Mountbatten-Windsors Umzug steht kurz bevor.
Foto: AFP

Darum gehts

  • Andrew zieht in gefährdete Marsh Farm, Teil des Sandringham-Geländes (Norfolk)
  • Überschwemmungen wahrscheinlich, liegt in «Flutzone 3» laut Flutkarte
  • Pumpstation schützt, aber Hochwasserwarnsystem empfohlen für Sicherheit
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Sophie OferRedaktorin People

Lange hat Andrew Mountbatten-Windsor (65) versucht, gegen seinen Rauswurf aus der Royal Lodge in Windsor (UK) zu kämpfen – vergeblich. Nun steht der Umzug des in Verruf geratenen Ex-Prinzen bevor. Andrew muss bald sein neues Zuhause auf dem royalen Sandringham-Gelände in Norfolk (UK) beziehen. Für den Lieblingssohn von Queen Elizabeth II. kommt der Umzug einer öffentlichen Degradierung gleich – und birgt, wie jetzt bekannt wurde, auch ein gewisses Sicherheitsrisiko.

Denn: Die stark renovierungsbedürftige Marsh Farm (zu Deutsch: «Sumpf-Bauernhof»), wie Andrews neues Domizil genannt wird, liegt nahe einer hochwassergefährdeten Zone. Das umliegende Sumpfgebiet sei immer wieder von schweren Überschwemmungen betroffen.

Überschwemmungen sind sehr wahrscheinlich

Wie «Hello! Magazine» berichtet, befindet sich das Sandringham-Anwesen noch gerade so in einer eher sicheren Gegend. Obwohl es unterhalb des Meeresspiegels liegt, könnten dank einer nahegelegenen Pumpstation grosse Mengen Regenwasser zumeist sicher abfliessen. Grundsätzlich liege Andrews neues Heim aber inmitten der sogenannten «Flutzone 3», in der Überschwemmungen sehr wahrscheinlich sind.

Das geht aus einer Flutkarte hervor, die von der zuständigen Environment Agency herausgegeben wird. Diese legt Anwohnern, die in den gefährdeten Gebieten leben, nahe, sich bei einem digitalen Hochwasserwarnsystem zu registrieren. Gut möglich, dass auch Andrew Mountbatten-Windsor künftig von diesem Dienst Gebrauch machen wird.

Ein Warnsystem soll das Schlimmste verhindern

Denn: Letztes Jahr wurde für «Wolferton Barns», ein Anwesen, das nur wenige Meter von Andrews «Marsh-Farm» entfernt ist, eine Hochwasserrisikobewertung von Ellingham Consulting durchgeführt. Diese kam zum Schluss, dass eine Aufnahme in das Warnsystem sinnvoll sei, falls die Pumpstation einen mechanischen Defekt haben sollte.

Obwohl die Gegend unmittelbar um Andrews Sandringham-Anwesen als eher weniger anfällig für Überschwemmungen eingestuft wird, heisst es auf der Website des Consulting-Unternehmens allgemein: «Überschwemmungen sind schwer vorherzusagen, insbesondere in weiter in der Zukunft liegenden Zeiträumen. Das Hochwasserrisiko könnte grösser oder kleiner ausfallen als von uns dargestellt und sich im Laufe der Zeit verändern.»

Andrew wäre nicht der Erste

Sollte Andrew tatsächlich von einer Überschwemmung betroffen sein, wäre er damit nicht der erste Royal. 2016 wurde König Charles’ private Residenz Birkhall in Schottland von einer Überschwemmung heimgesucht. Durch das Unwetter wurden die Gärten dort zerstört, weshalb der Royal am Boden zerstört gewesen sein soll. 

Auch das Heim von Königin Camilla (78) in der Grafschaft Wiltshire (UK) wurde einst von Überschwemmungen getroffen. Damals sagte Camilla, ihr Haus sei «ein bisschen überflutet» worden: «Der Ort, an dem mein Haus steht, stand unter Wasser. So etwas haben Sie noch nie gesehen. Es war wie an der Küste, man konnte nichts sehen ausser vielen Vögeln, die über dem Wasser herumflogen.»

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