Darum gehts
- Herzogin Meghan zeigt erstes Instagram-Video seit Rückkehr nach Grossbritannien
- Kritik: Video inszeniere britische Klischees, locke Paparazzi und provoziere
- Archie (7) und Lilibet (5) besuchen neue Schule, Standort geheim
Ein knisterndes Kaminfeuer, spritzende Matschpfützen und strahlende Gesichter im Grünen: Ein neues Video auf dem Instagram-Kanal von Herzogin Meghan sorgt seit Sonntagabend für mächtig Wirbel. Es sind die allerersten Aufnahmen dieser Art seit der überraschenden Rückkehr von Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) nach Grossbritannien im August.
Meghan verzichtet auf einen geschriebenen Kommentar, stellt die Botschaft aber mit zwei Emojis klar: Eine Grossbritannien-Flagge und ein rotes Herzchen zieren den kurzen Clip vom 13. September. Unterlegt mit dem 80er-Jahre-Hit «Wake Me Up Before You Go-Go» von Wham! zeigt das Video das Paar Hand in Hand auf einem Waldweg. Meghan dreht sich zur Kamera und ruft lachend: «Come on, you!»
Drei Theorien
Besonders die Kinder stehen im Fokus: Prinzessin Lilibet (5) düst auf einem Velo mit Stützrädern, während ihr grosser Bruder Prinz Archie (7) in Gummistiefeln neben ihr herrennt. Später wärmt sich Lilibet vor dem offenen Kamin die Füsse. Auch ein Ausflug auf dem Boot darf nicht fehlen: Harry sitzt mit den Kids beim Angeln, während der schwarze Familien-Labrador Pula am Ufer entlang streunt.
So idyllisch die Szenen wirken, so unterschiedlich dürfte man sie deuten. Blick stellt die drei Ansätze vor, die vor allem unter Royal-Experten in Grossbritannien diskutiert werden.
Die vertraute «Country Life»-Idylle
Befürworter sehen in den Aufnahmen das visuelle Versprechen für ein normales Familienleben. Eine Quelle aus Meghans Umfeld verriet dem US-Magazin «People»: «Sie sind glücklich, zurück zu sein.» Das Video soll zeigen, wie gut sich die Familie in Harrys alter Heimat einlebt. Meghan sei froh, dass Archie (der 2019 in England geboren wurde) und Lilibet (2021 in den USA geboren) nun «beide Welten erleben können».
PR-Show für den US-Markt
Kritiker sehen in den Aufnahmen hingegen eine Aneinanderreihung britischer Klischees. Dass im September bereits ein loderndes Kaminfeuer inszeniert wird, wirkt für viele künstlich. Böse Zungen werfen Meghan vor, für ihre US-Gefolgschaft das Bild des «gemütlichen, regnerischen Englands» zu bedienen – unpoliert im Handy-Look gefilmt, um Nahbarkeit vorzutäuschen.
Gezielte Sicherheits-Provokation
In den Boulevard-Spalten wird zudem eine steile Theorie diskutiert: Durch markante Landschaftselemente (wie eine Holzbrücke) könnten Anwohner den genauen Wohnort rasch identifizieren. Kritiker werfen dem Paar vor, gezielt Paparazzi anzulocken, um die Debatte um ihre persönliche Sicherheit im Gespräch zu halten.
Der Umzug im August kam für die Öffentlichkeit völlig überraschend. Die Sussexes haben ein privates Quartier ausserhalb Londons bezogen, das sich nicht im Besitz der königlichen Familie befindet. Ihr Anwesen im kalifornischen Montecito behält das Paar vorerst.
Für die Kids hat bereits der Ernst des Lebens begonnen: Archie und Lilibet wurden für das neue Schuljahr an einer britischen Schule eingeschult. Welche Schule sie besuchen und wo genau das Haus der Familie steht, bleibt aus Sicherheitsgründen streng geheim. Eine Rückkehr in den royalen Dienst für König Charles III. (77) ist nicht vorgesehen.