Darum gehts
- Prinz Harry und Meghan sind zurück in Grossbritannien
- Harry möchte, dass seine Kinder britische Schulen besuchen – Start im September
- Beliebtheit des Paars ist trotz Rückkehr weiterhin gering
Prinz Harry (41) und Herzogin Meghan (45) sind in Grossbritannien eingetroffen. Medien wie die BBC berichteten am Mittwoch übereinstimmend von der Ankunft. Eine Bestätigung des Paares liegt bislang nicht vor.
Wie der Alltag der Sussexes auf der Insel aussehen wird, darüber geben Medienberichte inzwischen ein recht klares Bild – und es hat wenig gemein mit dem Leben, das Harry und Meghan als arbeitende Royals geführt haben.
Den grössten Unterschied macht der Status. Harry und Meghan zählen weiterhin zu den nicht arbeitenden Mitgliedern der Königsfamilie. König Charles III. (77) habe deutlich gemacht, dass die beim Rückzug getroffene Vereinbarung bestehen bleibt, berichtet «People». Termine im Auftrag der Krone wird das Paar also nicht übernehmen.
Die Kinder sollen in Grossbritannien zur Schule gehen
Der eigentliche Anstoss für den Umzug: Harry wolle seine Kinder in Grossbritannien zur Schule schicken, will die «Daily Mail» erfahren haben. Archie (7) starte im September als Tagesschüler an einer privaten Prep School in oder nahe den Cotswolds, Lilibet (5) gehe an die Vorschule derselben Einrichtung. Über die Idee habe das Paar jahrelang gesprochen, konkret geworden sei sie im vergangenen Jahr.
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Ein Freund des Paares wird in der Zeitung so zitiert: «So wie er das sieht, wird er die nächsten zwölf bis 15 Jahre hier sein, mindestens.» Harry verstehe sich als Vollzeitvater und wolle samstags am Spielfeldrand stehen, wenn Archie Rugby spielt. Die Familie suche aktuell ein Haus in der Gegend.
Ein anderes Umfeld als 2020
Zwischen Abschied und Rückkehr liegen 78 Monate. Meghan hatte das Land nach einer aufreibenden Zeit als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie verlassen und später öffentlich über Isolation und Suizidgedanken gesprochen. Diesmal kommt sie ohne Palasthierarchie zurück, dafür mit eigenem Team. «Sie hat sich deutlich dazu geäussert, wie sie sich damals gefühlt hat. Das heisst aber nicht, dass alles wieder genau so wird», sagt ein Vertrauter zu «People».
Manches ist allerdings unverändert. In britischen Umfragen landen Harry und Meghan am unteren Ende der royalen Beliebtheitsskala, knapp vor dem ehemaligen Prinzen Andrew (66). Auch das Interesse der britischen Boulevardpresse hat nicht nachgelassen. «Meine grösste Sorge ist das Ausmass an Medienaufmerksamkeit, das sie in Grossbritannien erwartet», sagt eine Person aus Meghans Umfeld dem Magazin.
Meghan pendelt, Harry bleibt
Auch die Rollenverteilung im Alltag dreht sich um. Während Harry angeblich die Rolle des zu Hause bleibenden Elternteils übernimmt, soll Meghan zwischen beiden Ländern pendeln. Ihre Marke «As ever» hat ihren Sitz in Kalifornien, die Produktionsfirma Archewell hat Büros in Los Angeles. «Sie kann sich nicht einfach zuschalten, sie muss vor Ort sein», zitiert die Zeitung einen Freund. Weihnachten wolle die Familie in Montecito verbringen.
Offen ist, ob Meghan zur Schauspielerei zurückkehrt. Sie verhandelt «People» zufolge derzeit über eine Rolle in der dritten Staffel der Netflix-Serie «The Gentlemen». Entschieden sei nichts.
Das 14 Millionen Dollar teure Anwesen in Montecito behalten die Sussexes ebenso wie ihr Ferienhaus in Portugal. Einen Vorgeschmack auf das britische Leben bekamen Archie und Lilibet schon im Juli bei ihrem Grossvater Charles in Highgrove und auf dem Spencer-Landsitz Althorp, wo Harrys und Williams (44) Mutter, Prinzessin Diana (1961–1997), begraben liegt.