Darum gehts
- Herzogin Meghan besuchte Genf am 17. Mai für einen Memorial-Event
- Ein Selfie mit dem umstrittenen finnischen Politiker Wille Rydman sorgte für Kritik
- Rydman wurde wegen sexueller Belästigung und wegen rassistischer Nachrichten beschuldigt
Für die Eröffnung von «The Lost Screen Memorial» reiste Herzogin Meghan (44) vergangenen Sonntag nach Genf. Dort gedachte sie nicht nur der Kinder, die infolge von Onlinegewalt ums Leben kamen, sondern hielt im Namen ihrer Organisation Archewell Philanthropies eine Rede zum Schutz Minderjähriger vor Online-Missbrauch.
Der Event, der in Zusammenarbeit mit der WHO zustande kam, beinhaltete für die eigens aus den Vereinigten Staaten eingeflogene Herzogin auch ein Dinner. Dieses, respektive ein dabei geschossenes Selfie, sorgt online nun für Kritik – mal wieder. Der Grund?! Bei dem Mann auf ihrem Selfie handelt es sich um den finnischen Politiker Wille Rydman (40), der alles andere als unumstritten ist.
Weshalb genau, das fasst dieser Kommentar zusammen, der unter dem von Rydman auf X geposteten Foto zu sehen ist. «Woah ... Weiss MM, dass dieser finnische Rechtsextremist beschuldigt wurde, abscheuliche rassistische Textnachrichten verschickt und junge Frauen und Mädchen sexuell belästigt zu haben?» Offenbar wusste dies Meghan nicht. Nur einige Stunden nach der Veröffentlichung des Fotos erklärte ein Sprecher der Herzogin gegenüber der «Daily Mail»: «Es ist verständlicherweise nicht möglich, den Hintergrund jeder Person zu überprüfen, die um ein Selfie bittet. Um es ganz klar zu sagen: Die Herzogin kennt Herrn Rydman nicht, wusste vorher nicht, dass er an der Veranstaltung teilnehmen würde, und war mit den besorgniserregenden Berichten über ihn nicht vertraut.»
«Damit würde ich nicht prahlen»
Trotz der heftigen Vorwürfe gegen den finnischen Politiker echauffieren sich die X-User weniger über die ihm vorgeworfenen Taten als über die Tatsache, dass er mit der Herzogin posiert. «Du unterstützt jemanden, der sich alle Mühe gegeben hat, die Königin zu missachten. Jemanden, der lügt, stiehlt und andere schikaniert», «Nun, damit würde ich nicht prahlen. Diese Information würde ich mit ins Grab nehmen», oder auch «Nach dem hier werde ich dich nie wieder ernst nehmen. Sie ist eine Betrügerin und eine Gaunerin» sind nur einige der Kommentare, die unter dem Beitrag zu lesen sind.
Herzogin Meghans Einsatz zum Schutz von Kindern wird in den Kommentaren hingegen grösstenteils ignoriert. Das beweist einmal mehr: Die Leute lieben es, Meghan zu hassen. Weshalb genau, dieser Frage ist Royal-Expertin Flavia Schlittler bereits im vergangenen Jahr nachgegangen.