Mette-Marit ist eine Gefahr für die Monarchie
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Sohn Marius empört vor Gericht:Mette-Marit ist eine Gefahr für die Monarchie

Besuch bei Sexualstraftäter Epstein
Wer finanzierte Kronprinzessin Mette-Marits Aufenthalte?

Neue Epstein-Akten werfen Fragen zur Beziehung von Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen auf. Hat sie von Epstein finanzielle Vorteile erhalten? Der norwegische Hof dementiert, bleibt bei Details jedoch vage.
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Kronprinzessin Mette-Marit sitzt tief im Sumpf rund um den toten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein.
Foto: Keystone

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mette-Marit 2026 erneut mit Epstein-Verbindung konfrontiert, offene Fragen bleiben
  • Epstein bezahlte 2013 offenbar 3'950 USD an Bergdorf Goodman
  • Økokrim nahm bisher keinen Kontakt zum norwegischen Königshaus auf
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Silja AndersRedaktorin People

Seit Ende Januar 2026, mit der Veröffentlichung neuer Teile der sogenannten Epstein-Akten, steht die frühere Verbindung zwischen Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52) und dem verstorbenen Jeffrey Epstein (1953–2019) erneut im Rampenlicht. Brisante Details werfen Fragen auf, die der norwegische Hof bislang nicht vollständig beantwortet hat.

Klar ist: Mette-Marit hielt sich Anfang 2013 für einige Tage in Epsteins Villa in Palm Beach auf. Der Hof betont: «Die Kronprinzessin hat weder privat noch für Fonds oder Stiftungen, an denen sie beteiligt ist, Geld von Epstein erhalten oder vereinbart, Geld von ihm zu erhalten.» Doch wer die Kosten für diverse Dienstleistungen während ihres Aufenthalts trug, bleibt offen.

Coiffeur, Zahnarzt, Shoppingtrip

Wie die Zeitung «VG» berichtet, organisierte Epstein offenbar einen Fahrdienst, einen Coiffeurtermin bei seinem langjährigen Stylisten Philippe Barr sowie einen Zahnarztbesuch für die Kronprinzessin. Diese Informationen gehen aus den veröffentlichten Akten hervor. Guri Varpe, Kommunikationschefin des Hofes, erklärte dazu: «Die Kronprinzessin möchte selbst über die Geschehnisse berichten und sich ausführlicher dazu äussern. In der Zwischenzeit möchten wir keine Fragen zu Details im Zusammenhang mit dieser Angelegenheit beantworten.» Ein Termin für diese Stellungnahme steht jedoch noch aus.

Besonders brisant: Laut den veröffentlichten Akten soll Epstein einen Einkaufsbummel für «Prinzessin Mette» organisiert haben. Kontoauszüge zeigen, dass Epstein am 27. März 2013 3950 US-Dollar an das New Yorker Kaufhaus Bergdorf Goodman überwies. Ob Epstein für Mette-Marit Ausgaben übernahm, ist bislang unklar. Der Hof hat sich zu den Vorwürfen nicht geäussert.

Auch der Zahnarztbesuch wirft Fragen auf. Laut den Akten empfahl Epstein einen Zahnarzt, doch eine Zahnaufhellung sei laut Hofsprecherin Varpe «nicht Teil der Behandlung» gewesen. Wer am Ende die Rechnung beglich, blieb offen.

Juristen sehen in den bisherigen Enthüllungen jedoch keinen Anlass für Ermittlungen gegen die Kronprinzessin. Jo Martin Stigen, Rechtsprofessor in Oslo, sagte gegenüber «VG»: «Ich glaube nicht, dass das passieren wird. Nichts von dem, was bisher bekannt geworden ist, deutet darauf hin, dass sie etwas Strafbares begangen hat.» Sein Kollege Eivind Smith pflichtete ihm bei und betonte, es gebe keine Hinweise darauf, dass Mette-Marit für mögliche Vorteile Gegenleistungen angeboten habe.

Ehekrise wegen Epstein-Dokumenten?

Aufgrund ihrer Verstrickung in den Epstein-Skandal soll es nun sogar zu einer handfesten Ehekrise zwischen Kronprinzessin Mette-Marit und Kronprinz Haakon (52) gekommen sein. Sowohl die Epstein-Akten als auch der laufende Prozess um Mette-Marits Sohn Marius Borg Høiby belasten die Ehe des Kronprinzenpaares sowie die Stellung der Kronprinzessin innerhalb des Hofs sehr.

Laut der norwegischen Zeitung «Se og Hør» soll am Hof «eine Eisfront entstanden sein». Auch das Volk wendet sich inzwischen von der einst beliebten Kronprinzessin ab und fordert teilweise sogar, dass sich der Kronprinz von seiner Frau scheiden lassen soll, da man sie nicht mehr auf dem norwegischen Thron sehen möchte.

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