Der ewige Favorit hat sein grosses Ziel endlich erreicht. Menowin Fröhlich (38) gewinnt im dritten Versuch nach 2005 und 2010 «Deutschland sucht den Superstar». Beim Finale performte Fröhlich «Billie Jean» von Michael Jackson und seinen eigenen DSDS-Song «Mercy On Me».
Er setzte sich am späten Samstagabend in der 22. Staffel der RTL-Castingshow gegen drei Männer und eine Frau durch. Im Finale standen neben Menowin der Österreicher Paco Simic (23) und die Deutschen Constance Dizendorf (19), Abii Faizan (24) und Tyrell Hagedorn (19).
Kein Superstar?
Kurz vor dem Finale hatte Juror Dieter Bohlen (72) für Diskussionen gesorgt. «Wir werden keinen Superstar finden», meinte er gegenüber «Bild». Der Grund: Die grossen Castingzeiten sind vorbei, eine Erfolgsgarantie gibt es auch für den Sieger nicht.
Dennoch darf sich Menowin nun über einen Plattenvertrag bei Universal Music freuen. Die Bekanntheit im deutschen Sprachraum, die oft als wahrer Preis von DSDS gilt, hat Fröhlich ja schon längst.
Langes Sündenregister
Menowin machte in der Vergangenheit nicht nur mit seinem musikalischen Können Schlagzeilen. Seine erste Teilnahme bei «DSDS» musste er wegen einer Verhaftung abbrechen.
Fröhlich wurde mehrfach wegen verschiedener Vergehen angeklagt und verurteilt. Unter anderem sass er wegen gefährlicher Körperverletzung und Betrugs in Haft. Nun erhält er also eine weitere Chance für eine Musikkarriere.