Darum gehts
- Simon Moser und Michel Schelker sind in der hochdeutschen Version des Films «G.O.A.T.» zu hören
- Im Animationsfilm leihen sie ihre Stimmen der Fledermaus Rusty und dem Wasserbüffel Chuck
- Der Familienfilm kommt am 19. Februar in die Deutschschweizer Kinos
Diese zwei sind nicht zu stoppen: Zurzeit läuft die dritte Staffel der TV-Show «Buddy Bucket List» von Simon Moser (45) und Michel Schelker (33). Mit ihrem Podcast «Die Sprechstunde» füllten sie soeben zwei Mal die Berner Festhalle. Und nun schaffen es die Berner Energy-Morgenshow-Moderatoren mit ihren Stimmen sogar auf die Kinoleinwand.
In der Synchronversion des US-Animationsfilmes «G.O.A.T. – Bock auf grosse Sprünge» leihen sie zwei Figuren ihre Stimme. «Ich bin eine quirlige Fledermaus namens Rusty. Und Schelker ein gelassener Wasserbüffel namens Chuck. Der optische Gegensatz ist wie in der Realität», scherzt Moser gegenüber Blick. «Und wir haben unsere Figuren richtig ins Herz geschlossen.»
«Chuck und Rusty ähneln uns»
Im Film geht es um den Ziegenbock Will Harris, der der beste Roarball-Spieler aller Zeiten werden möchte. Roarball ist eine Basketball-Variante für Tiere. Im Original sind NBA-Legende Stephen Curry (37), Sängerin Jennifer Hudson (44) oder Schauspieler wie «Stranger Things»-Star Caleb McLaughlin (24) in der Hauptrolle zu hören. Die bekannten US-Stand-up-Comedians Andrew Santino (42) und Bobby Lee (54) sprechen dort die Rollen von Chuck und Rusty.
«Chuck und Rusty sind ein TV-Kommentatorenduo, das unserer Beziehung ähnelt. Rusty ist ein lauter Haudrauf, Chuck ist eher seriös und punktet dafür mit trockenem Humor», so Schelker.
Ausgangspunkt ihres Film-Engagements war eine weitere Folge von «Buddy Bucket List», bei der Moser und Schelker einander ihre Herzenswünsche erfüllen und dabei selber auch mittun müssen. Der Wunsch, einmal eine Filmfigur zu synchronisieren, kam von Moser. «Doch diesmal konnten wir uns beide total für ein solches Lebensziel begeistern», sagt Moser.
«Wie es der Zufall so will, kam dann die Anfrage von Sony Pictures Schweiz für die Mitwirkung an der deutschen Fassung des Roarball-Films. Zuerst hatten wir ein Vorsprechen in Zürich. Erst dort merkten wir aber, dass kein Schweizer Akzent gefragt war, sondern Bühnenhochdeutsch», erzählt Schelker.
Sony Deutschland sei skeptisch gewesen, weil man sie dort nicht kenne. «Wir sind jedoch Naturtalente», meint Schelker augenzwinkernd. «Im Ernst: Mein Grossvater war Deutscher und Moser war länger mit einer Deutschen liiert. Deshalb hatten wir eine gewisse Vorbildung. Und so stachen wir tatsächlich verschiedene namhafte deutsche Comedians aus, die sich auch bewarben.»
«Emotionale Achterbahnfahrt»
Die Aufnahmen fanden in einem Berliner Studio statt. «Zur Einstimmung haben wir eine Sightseeing-Tour gemacht und uns dabei in der Art unserer Figuren unterhalten», schwärmt Moser über den Arbeitsausflug in die deutsche Hauptstadt.
«Chuck und Rusty sind im Film nicht nur an einer bestimmten Stelle zu sehen, sondern tauchen immer wieder auf, sogar im Grande Finale, wo wir beim Einsprechen gegen unsere Tränen kämpfen mussten. Es war eine emotionale Achterbahnfahrt», sagt Schelker.
Die Originaldialoge wurden 1:1 ins Deutsche übersetzt. «An manchen Stellen ging dabei der Humor verloren und wir durften stellenweise sogar unseren eigenen Wortwitz einbringen», sagt Moser.
Schweizer Kinostart am 19. Februar 2026.