Darum gehts
- Ulissias Marcelli und Partner tot in Brasilien gefunden
- Ursache: Schussverletzungen, Polizei vermutet gewaltsames Festhalten
- Marcelli hat 20'000 Follower, hinterlässt 13-jährigen Sohn
Bei den Fans war die brasilianische Gothic-Influencerin Ulissias Marcelli (†30) vor allem für ihre düsteren Looks und spektakulären Feuer-Shows beliebt. Nun ist die 30-jährige Internetpersönlichkeit verstorben. Dabei stellen die Umstände ihres Todes die Polizei vor ein grosses Rätsel.
Marcelli wurde gemeinsam mit ihrem Partner Vinícius Souza de Carvalho (†28) tot an einer Landstrasse entdeckt. Wie zunächst das brasilianische Newsportal G1 berichtet, wiesen die Leichen Verletzungen auf, bei denen es sich um Schusswunden handeln könnte. Wie es dazu kam, ist noch völlig unklar.
Polizei steht vor einem Rätsel
Marcellis und Carvalhos Leichen wurden Berichten zufolge am 17. Juli in der Nähe der brasilianischen Küstenstadt Porto Seguro von einem Landarbeiter aufgefunden. Dieser habe daraufhin die Polizei informiert. Nach ersten Ermittlungen besteht der Verdacht, die beiden könnten vor ihrem Tod gewaltsam festgehalten worden sein. Jedoch bleibt bislang ungeklärt, was sich in den Stunden vor ihrem Tod abspielte.
Die Polizei ermittelt in verschiedenen Richtungen. Etwa werde auch geprüft, ob ein möglicher Zusammenhang mit der Drogenszene in der Region besteht. Festnahmen erfolgten bislang nicht.
Sie hinterlässt einen Sohn
In ihrer brasilianischen Heimat war Ulissias Marcelli ein Social-Media-Star. Rund 20'000 Menschen verfolgten das Leben der Influencerin auf Instagram. Sie war als Moderatorin, Reporterin, Unternehmerin und leidenschaftliche Motorradfahrerin bekannt. Besonders ihr vierfacher Sieg beim brasilianischen Schönheitswettbewerb «Miss Tattoo» verhalf ihr zu Berühmtheit.
Marcelli hinterlässt einen 13-jährigen Sohn. Vor allem der Verlust seiner Mutter bestürzt die Fans in den sozialen Medien. «Unglaublich … das Einzige, woran ich gerade denken kann, ist Heron, ihr Sohn», schreibt eine Instagram-Userin. «Eine Mutter leidet, wenn sie solche Nachrichten liest; was für ein unersetzlicher Verlust! Möge der Sohn gut versorgt sein!», kommentiert eine weitere.