Darum gehts
- Reality-Star Mano Machinek (†37) stirbt am 30. Juli in Italien
- Tragischer Porsche-Unfall bei Werbedreh am Lago Maggiore
- Maschinek war Ingenieur, Model und Motorsport-Fan mit grosser Lebensfreude
Er liebte Geschwindigkeit, Motoren und das Gefühl von Freiheit am Steuer. Das wurde Manoel «Mano» Machinek (†37) zum Verhängnis. Der ehemalige «Forsthaus Rampensau»-Teilnehmer starb am 30. Juli bei einem tragischen Autounfall während eines Werbedrehs in Italien. In Gignese am Lago Maggiore verunglückte er mit einem Porsche. Die genaue Unfallursache ist noch Gegenstand der Ermittlungen.
Für seine Lebenspartnerin Maria Maksimovic (33) und seine engsten Freunde ist sein Tod ein unbegreiflicher Schmerz. Zu ihnen gehört auch die Ostschweizerin Dijana Cvijetic (32). Die Miss Universe Switzerland 2016 war durch ihre beste Freundin Maria seit Jahren eng mit Mano verbunden. «Mano war sieben Jahre lang Teil meines Lebens», sagt Cvijetic zu Blick.
Sein Blick war voller Sonnenschein
«Was Mano ausmachte, war seine Lebensfreude», erzählt Influencerin Cvijetic. «Wenn er einen Raum betrat, zog er mit seinem Strahlen sofort alle in seinen Bann.» Sein Lachen und sein Blick hätten eine besondere Energie ausgestrahlt. «Mano hatte ein Lachen und einen Blick voller Sonnenschein. Ich habe keinen einzigen Tag mit ihm verbracht, an dem ich nicht die ganze Zeit gelacht habe.»
Mano Machinek war weit mehr als ein bekanntes Reality-TV-Gesicht. Er war Ingenieur, Model und begeisterter Motorsport-Fan. Seine Leidenschaft galt der Technik und dem Rennsport. «Maria und Autos hat er über alles geliebt», sagt Cvijetic. Besonders glücklich habe sie gemacht, dass Mano und Maria gemeinsam ihren Weg gefunden hätten. «Er hat Maria mit seiner Begeisterung für Autos angesteckt. Ich glaube, sie kennt inzwischen fast jeden Porsche auf dieser Welt», sagt Cvijetic lächelnd.
Auch die Fotografie wurde zu einer grossen Leidenschaft von Machinek, der in Balgach SG lebte. «Wenn er etwas liebte, widmete er sich so lange, bis es perfekt war.» Er fotografierte seine Partnerin, Freunde und natürlich Autos. «Wir hatten immer die schönsten Bilder von Mano.» Für Cvijetic bleibt vor allem eine Botschaft aus seinem Leben: den Moment zu geniessen. «Wir verlieren uns im Alltag oft in Kleinigkeiten. Mano tat, was er liebte. Er verbrachte seine Zeit mit Dingen, die sein Herz erfüllten. Genau das hat er jeden Tag gelebt.»
Jetzt steht sie seiner grossen Liebe bei
Über den Unfall, die Beerdigung oder weitere private Details möchte Dijana Cvijetic nicht sprechen. «Ich finde, Maria sollte darüber sprechen, wenn sie das möchte. Es ist ihr und seiner Familie grösster Verlust. Ich bin nicht in der Position, diese Dinge öffentlich zu teilen.» Was bleibt, sei die Erinnerung an «einen Menschen mit einem riesigen Herzen, dem schönsten Lächeln und der Fähigkeit, alle zum Strahlen zu bringen», sagt Cvijetic.
Am schwersten falle ihr der Schmerz ihrer besten Freundin. «Maria ist für mich wie eine Schwester. Ich werde alles tun, um ihr diesen Schmerz zumindest ein wenig zu nehmen oder ihn mit ihr zu tragen.»