«Witwer, im Herzen ewig vergeben»
So geht es dem 100-jährigen Mel Brooks heute

Humor hält jung! Der König der Parodien und schrägen Pointen ist 100 Jahre alt geworden. Manchmal aber ist der Witwer auch traurig.
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Mel Brooks ist immer noch topfit.
Foto: AP Photo/Richard Shotwell

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Mel Brooks feierte am 28. Juni seinen 100. Geburtstag in den USA
  • Trotz Alter produziert er «Spaceballs 2», Kinostart 2027 geplant
  • Seit dem Tod seiner Frau 2005 stützen ihn seine vier Kinder
Leo Lüthy, GlücksPost
Glückspost

Wer mit 100 Jahren noch immer den Sensenmann austrickst, darf sich zu Recht König nennen. Mel Brooks, der Grossmeister der Filmparodie, feierte am 28. Juni sein persönliches Jahrhundert-Jubiläum. Wie man so alt wird? Brooks’ legendärer Ratschlag lautet: «Nicht sterben!» Und mit schelmischem Grinsen fügt er hinzu: «Ich verstecke mich. Ich bleibe nie lange an einem Ort, weil ich nicht will, dass der Kerl mich einholt.»

Tatsächlich scheint das Alter gegen seine Witze machtlos. Seine Gesundheit? Erstaunlich robust. Zwar läuft der «Motor» im stolzen dreistelligen Alter etwas langsamer, doch sein Verstand feuert Pointen im Sekundentakt. Kein Wunder, lautet sein Credo doch: «Comedy ist das Gegenteil von Tod». Das bewies er bereits mit Geniestreichen wie der satirischen Witzwaffe «Frühling für Hitler» oder der unsterblichen Sci-Fi-Parodie «Spaceballs». Und statt Ruhestand co-produziert der Hundertjährige aktuell «Spaceballs 2». Kinostart ist im kommenden Jahr.

Im Herzen ewig vergeben

Hinter der Fassade des ewigen und mehrfach ausgezeichneten Witzbolds verbirgt sich jedoch eine tiefe emotionale Verwundbarkeit. Seit dem Krebstod seiner grossen Liebe Anne Bancroft (†73) im Jahr 2005 ist sein Beziehungsstatus unverändert: Witwer, im Herzen ewig vergeben. «Anne hat mich verstanden. Sie versteht mich immer noch», gesteht er in einer aktuellen TV-Dokumentation ergreifend über die Frau, die sein absoluter Lebensanker war.

In schweren Zeiten fangen ihn heute seine vier Kinder auf, darunter auch Drehbuch-Schreiber und Bestseller-Autor Max Brooks (54). Die Familie pflegt ein extrem enges, liebevolles Verhältnis. Sie erlebten hautnah, wie Mel nach Annes Tod im Dunkeln versank – und sich mit dem Lachen zurück ins Leben kämpfte. Heute geniesst er die familiäre Geborgenheit und pendelt zwischen trautem Heim und aufregendem Filmset. Mel Brooks zeigt uns und der Welt, dass Altern kein Drama sein muss, sondern die perfekte Vorlage für die nächste Pointe ist, weil Humor kein Verfallsdatum kennt. Auf ein weiteres Jahrhundert voller Lacher Mister Mel Brooks!

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