«Unbeschreibliche Schmerzen»
Patrice Aminati gibt Update zu ihrer Krebserkrankung

Die unheilbar krebskranke Patrice Aminati gibt einen Einblick in ihr Leben als Palliativpatientin. Trotz Schmerzen, 20 Tabletten täglich und schwerer Nebenwirkungen schafft sie es, das Positive zu sehen.
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Patrice spricht über schwere Nebenwirkungen der Medikamente, die sie wegen ihrer Krebserkrankung einnehmen muss.
Foto: Getty Images

Darum gehts

  • Patrice Aminati, 30, spricht offen über ihre unheilbare Hautkrebs-Diagnose
  • Morgens schluckt sie 20 Tabletten, um ihr Leben zu verlängern
  • Diagnose seit 2023 öffentlich, unterstützt von ihrer Familie im Alltag
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Sophie OferRedaktorin People

Patrice Aminati (30) ist unheilbar an schwarzem Hautkrebs erkrankt und gilt demnach als Palliativpatientin. Ihre Diagnose machte sie vor drei Jahren öffentlich. Mit ihren Fans teilt sie seitdem immer wieder Einblicke in ihren langen Weg mit der Krankheit. 

Jetzt spricht Aminati in einem «RTL Exklusiv»-Interview offen über ihre derzeitigen Lebensumstände und erklärt: Die Krankheit habe sie zu einem glücklicheren Menschen gemacht. Doch dafür zahlt die junge Frau auch einen hohen Preis.

«Muss morgens 20 Tabletten schlucken»

Trotz der schweren Erkrankung und der Trennung von Daniel Aminati (52) kurz vor Weihnachten 2025 verliert Patrice Aminati nicht den Mut. Doch die junge Mutter muss einiges durchstehen, nicht zuletzt körperlich. «Als Palliativpatientin ist es so: Man spricht nicht von Heilung, sondern von Lebensverlängerung», erzählt Aminati der Interviewerin Rebecca Mir (34) in einem offenen Gespräch. «Ich kann nicht ohne Medikamente leben, nicht ohne morgens 20 Tabletten zu schlucken – mit Neben- und Wechselwirkungen», betont sie. 

Und bei diesen Nebenwirkungen handle es sich nicht nur um Kleinigkeiten. Die schlimmste sei eine Entzündung im Darmbereich gewesen. Diese hane gedroht, ihre Darmwand zu perforieren. «Diese Schmerzen waren unbeschreiblich», erinnert sich Aminati an die schwere Zeit. 

Doch Aminati schafft es, sich in ihrem Leben, so wie es jetzt ist, gut einzurichten. «Was alle Palliativpatienten vereint, ist, dass man die Zeit, die man hat, sehr geniesst», erklärt sie. Sie scheint versöhnlich mit ihrem Schicksal umzugehen: «Ich kann nur sagen – so widersprüchlich es klingen mag: Krebs hat mich zu einem glücklicheren Menschen gemacht.» 

Die Familie gibt ihr Halt

Aminati sei dankbar für ihre tolle Familie, die sie unterstützt. «Ich wache auf und danke dem lieben Gott, dass ich keine Schmerzen, wenig Schmerzen, aushaltbare Schmerzen habe. Ich kann mich konzentrieren, ich kann arbeiten. Und wenn ich Schmerzen habe, kann ich meine Familie um Hilfe bitten.»

Rebecca Mir, die das Interview führte, spricht gegenüber «Bunte» über die emotionale Begegnung mit Aminati. Sie ist von Aminatis Stärke begeistert: «Ich finde, sie ist eine wahnsinnig warmherzige Frau und sie hat so eine positive Energie und Ausstrahlung. Und wie sie einfach ihr Leben meistert, ist, ja, wahnsinnig bewundernswert. Das hat mich schon sehr beeindruckt.»

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