TV-Sozialhilfe-Empfänger
Er bekommt 2700 Franken vom Staat – und verhöhnt Arbeiter

Einen Job ausüben und mit ehrlicher Arbeit seinen Lebensunterhalt verdienen? Das ist nichts für Bürgergeld-Empfänger Archii, wie er in der RTLzwei-Sendung «Armes Deutschland» verrät. Stattdessen verhöhnt er Menschen mit einem Job und träumt lieber von der Rap-Karriere.
Kommentieren
1/2
Archii träumt von einer Karriere als Rapstar.
Foto: RTLZWEI, TMG, Odeon Entertainment

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Archii (37) lebt in Berlin mit Freundin, vier Kindern und Bürgergeld
  • Er erhält 3000 Euro monatlich, will Rapper werden statt regulär arbeiten
  • Zuschauer reagieren empört, fordern Kürzung seiner staatlichen Leistungen
RMS_Portrait_AUTOR_884.JPG
Silja AndersRedaktorin People

Freundin, vier gemeinsame Kinder und kein Job – das ist das Leben des Sozialhilfe-Empfängers Archii (37). In der RTLzwei-Sendung «Armes Deutschland» spricht er über seine Situation – und seine Abneigung gegen einen konventionellen Job.

Archii lebt lieber von der Sozialhilfe und rennt seinem Traum vom Rapstar nach, statt sich «den Buckel» krumm zu machen – zumindest für jemand anderes. Das wolle er nur noch «für mich und meine Familie tun». Seit zwei Jahren erhält Archii Bürgergeld vom deutschen Staat. Der Anreiz, sich einen regulären Job zu beschaffen, fehlt gänzlich.

«Verkaufen ihre Seele»

3000 Euro erhalten er und seine Familie pro Monat. Eine Summe, mit der es sich laut Archiis Aussage gut leben lässt. Für seine Mitmenschen, die einer Arbeit nachgehen, hat er kein Verständnis. «Die verkaufen ihre Seele meiner Meinung nach. Die werfen ihr Leben weg. Die sind nichts anderes als eine Maschine, die jemand anderes bereichert», so der Berliner.

«Ich arbeite ja trotzdem – ich verdiene nur nichts. Die Arbeit, die ich in meine Musik reinstecke, ist mehr als wertvoll. Und hoffentlich zahlt sie sich eines Tages aus», sagt Archii, der fest daran festhält, Rapper werden zu wollen und damit eines Tages durchzustarten.

Zuschauer sind wütend

Auf Social Media stösst das Verhalten von Archii auf Unverständnis und Wut. «Der dürfte keinen einzigen Cent vom Staat bekommen», schreibt ein User in den sozialen Medien etwa. Andere fordern, dass Archii alle Bezüge gestrichen werden sollten. So gross der Unmut über den Bürgergeld-Empfänger auch sein mag, viele regen sich noch mehr über das System auf. «Einen Job, der ihm 3000 netto einbringt, wird er nie bekommen. Also ist es doch klar, dass die staatliche Hängematte bequemer ist. Wer die Voraussetzungen und Anreize schafft, muss sich über die Ausbeutung nicht wundern», stellt ein Nutzer fest.

Eine andere Nutzerin sagt: «Wenn der 3000 Euro vom Staat bekommt, dann fragt man sich echt, was hat man falsch gemacht im Leben. Warum sind wir arbeiten gegangen? Wir hatten nicht mal die Hälfte. Solche gehören eigentlich irgendwo hin bei Wasser im Brot, wo sie richtig arbeiten lernen, boah, da geht mir der Hut hoch, wenn ich sowas lese!»

Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen