Darum gehts
- Ex-Zehnkampf-Star Jürgen Hingsen (68) ist seit dem 22. Juni zahlungsunfähig
- Sechsstellige Schulden wegen Fehlinvestitionen in erneuerbare Energien und Rohstoffe
- Hingsen verdiente 200'000 Euro 2025 im Dschungelcamp, ist dennoch pleite
Einst war Jürgen Hingsen (68) ein gefeierter Zehnkampf-Held mit drei Weltrekorden in den 1980er-Jahren. Heute steht der Deutsche vor einer finanziellen Krise. Hingsen ist pleite, wie die «Bild» berichtet. Am 22. Juni 2026 wurde ein Insolvenzverfahren gegen den 68-Jährigen beim Amtsgericht Köln eröffnet. Der Grund: Zahlungsunfähigkeit.
Hingsen selbst stellte den Antrag, um einen «Cut» zu machen und einen Neuanfang zu wagen. «Ich habe beschlossen, diesen Weg jetzt zu gehen, um auch reinen Tisch zu machen. Darauf habe ich mich eingestellt. Da bin und bleibe ich Sportler», erklärt Hingsen gegenüber der deutschen Zeitung.
Die Schulden, die sich im sechsstelligen Bereich bewegen, seien das Resultat von Fehlinvestitionen in erneuerbare Energien und Rohstoffe vor 15 bis 16 Jahren. «Man sollte einfach die Finger von Sachen lassen, von denen man zu wenig Ahnung hat», gibt er heute zu.
Sprung ins TV
Nach dem Ende seiner Sportkarriere im Jahr 1989 arbeitete der gebürtige Duisburger als TV-Moderator, Schauspieler und Markenbotschafter. Auch in einigen Reality-Formaten war er zu sehen, darunter «Let’s Dance» (2006) und «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus» (2025). Im Dschungelcamp gehörte er sogar zu den Topverdienern, soll eine Gage von 200'000 Euro kassiert haben. Jetzt ist er pleite.
Verlassen kann er sich immerhin auf seine langjährige Partnerin Francesca Elstermeier Santonocito (66), die ihm in dieser schwierigen Zeit zur Seite steht. Die Einnahmen aus TV-Auftritten oder Sportveranstaltungen gehen direkt an den Insolvenzverwalter. Der erfahrene Kämpfer bleibt optimistisch: «Wenn du stürzt, dann bringt es nichts, liegenzubleiben. Dann musst du aufstehen und den Blick nach vorn richten und die neuen Herausforderungen annehmen, auch wenn es weh tut.»