Darum gehts
- Haftbefehl (40) gesteht im Podcast massiven Drogenrückfall nach Netflix-Doku
- 2025 fiel der Rapper nach Xatars Tod infolge Drogenmissbrauchs ins Koma
- 2026 plant er Comeback mit drei Arena-Konzerten und Festivalauftritt
Schockgeständnis von Haftbefehl (40): Während Fans die schonungslose Netflix-Dokumentation «Babo: Die Haftbefehl-Story» feierten, kämpfte der Rapper, bürgerlich Aykut Anhan, hinter den Kulissen bereits wieder um sein Überleben. In der fünften Folge seines RTL+-Podcasts «Nina & Aykut» offenbarte der Rapper nun, dass er unmittelbar nach Ende der Dreharbeiten erneut massiv rückfällig geworden ist.
Eigentlich sollte die Dokumentation das Ende einer dunklen Ära markieren. Doch Haftbefehl zog im Podcast ein bitteres Resümee: «Ich habe einen F*ck gegeben.» Statt clean zu bleiben, konsumierte er neben Kokain auch Unmengen an Cannabis und Alkohol. Das erste Mal nahm Anhan im Alter von 13 Jahren Kokain. Während seiner intensivsten Phase in seiner 25-jährigen Drogenkarriere gab er monatlich 15'000 Euro für den Stoff aus, wie er in einer vorherigen Podcastfolge erklärte.
Die Spuren des Konsums waren ihm buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Nach monatelangen Spekulationen um seine «eingefallene Nase» bestätigte der Musiker nun, dass der jahrelange Missbrauch den Knorpel so stark zerstört habe, dass er sich im Januar 2026 einer aufwendigen Rekonstruktions-OP unterziehen musste. Seine Nase versteckte er in den Monaten vor dem Eingriff regelmässig hinter einem Schal.
Koma nach Tod von Xatar
Die Abwärtsspirale kam im Juli 2025 an einen tragischen Punkt. Wie Haftbefehl erstmals offiziell bestätigte, fiel er infolge seines Drogenkonsums tatsächlich in ein Koma. Auslöser für den psychischen Zusammenbruch war der plötzliche Tod seines besten Freundes und Mentors Xatar (1981–2025), über dessen Ableben Blick 2025 berichtet hatte.
Der «Alles oder Nix»-Chef wurde im Mai 2025 im Alter von 43 Jahren tot in seiner Kölner Wohnung gefunden. Die Staatsanwaltschaft Köln stellte die Ermittlungen im September 2025 ein – ein Fremdverschulden wurde ausgeschlossen, die genaue Ursache bleibt zum Schutz der Angehörigen unter Verschluss.
Haftbefehl erklärte emotional: «Er war im Musikgeschäft eigentlich mein bester Freund. Das macht sehr vieles kaputt.» Er stellte jedoch klar, dass Xatar selbst nicht an Drogen gestorben sei.
Haftbefehl gibt an, wieder stabil zu sein
Trotz des harten Rückschlags gibt es gute Nachrichten: Nach einem sechswöchigen Entzug im deutschen Villingen-Schwenningen scheint der Rapper aktuell wieder stabil zu sein. Auf Instagram gab er sich zuletzt besinnlich und dankte seinen Anhängern für die Treue.
Für das Jahr 2026 ist ein grosses Comeback geplant. Haftbefehl ist als Top-Act für den World Club Dome 2026 in Frankfurt bestätigt. Im September und Oktober 2026 spielt er drei grosse Arena-Konzerte in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin. Am 7. Mai 2026 wird er zudem beim grossen Xatar-Gedenkkonzert in der Kölner Lanxess-Arena erwartet. Diesen Samstag (28. Februar) spielt er in der Halle 622 in Zürich.