Darum gehts
- Golden Globes 2026: Stars glänzen in Schwarz, Weiss und Silber
- Styling-Expertin betont minimalistischen Trend bei den Frisuren
- Teyana Taylor und Timothée Chalamet gewinnen grosse Preise
Begeistert, erstaunt oder peinlich berührt? Die Looks der Hollywoodstars geben immer wieder zu reden, sorgen für Skandale oder beinhalten geheime Botschaften. Viele sind einfach cool, schön oder total daneben. In der Nacht auf Montag wurden in Beverly Hills die Golden Globes verliehen, einer der renommiertesten Preise für besondere Leistungen bei Fernseh- und Kinoproduktionen.
Während unter anderem Teyana Taylor (35) und Timothée Chalamet (30) beim Abräumen der Preise dominierten, glänzten andere auf dem roten Teppich. Der erste grosse und wichtige Termin in der Agenda der schönen, reichen, berühmten und talentierten Schauspieler, Pop-Stars, Kino-Ikonen und Nepo-Babys im Jahr ist ein Indikator, was dieses Jahr auch auf unseren Strassen getragen wird. Die dominanten Farben sind Schwarz, Weiss und Silber. Cool oder langweilig? Styling-Expertin Tatjana Kotoric (48) ordnet für Blick die Looks ein und sagt: «So dunkel war der rote Teppich schon lange nicht mehr. Viele Stars setzen auf Schwarz, was auch diese Saison modisch sehr präsent sein wird. Andere auf Weiss und Silber.»
Zurückhaltung statt Überinszenierung
Die Haute-Couture-Kleider seien deutlich weniger pompös als in den vergangenen Jahren. «Der Fokus liegt dieses Jahr klar auf Zurückhaltung statt Überinszenierung.» Die Zurückhaltung überzeuge die Star-Stylistin, wie sie sagt: «Sie schafft Platz für echten Glamour und zeitlose Klasse.»
Auffallend sei auch der Trend zu schlichteren Frisuren. Sie sind reduziert, clean und zeitgemäss. Gerade zu Abendkleidern wirke diese Ruhe besonders stilvoll. Auch auf grosse Décolletés oder Beinschlitze wird verzichtet. «Es ist ein Statement für Understatement. Was ich schätze an diesen eleganten Looks. Es ist jedoch auch verständlich, dass er für andere langweilig wirkt. Der grosse Outfit-Aufreger fehlt. Vor allem bei den Frauen.» Dafür überraschen die Männer dieses Jahr: «Sie dominieren im Doppelreiher, tragen Krawatten, Schlaghosen und auffallende Broschen.»
Was Stars an Preisverleihungen mit internationaler Strahlkraft tragen, ist nie Zufall. «Es ist ein Spiegel unserer Zeit. Zwischen dunklen Geschehnissen und hoffnungsvollen Momenten. Genau diese Gegensätze finden ihren Ausdruck in Schwarz-Weiss.» Rein auf die Kleider bezogen lautet das Fazit von Tatjana Kotoric zu den diesjährigen Golden-Globes-Looks: «Mehr Hollywood geht nicht, aber erst auf den zweiten Blick.» Uns erklärt sie ihre drei Outfit-Tops und -Flops, ein Kleid, das zu reden gibt, aber bei ihr in keine der beiden Kategorien gehört, und ein Look, der bei ihr – für viele überraschend – der Verlierer ist.
«Meine Gewinner sind Emily Blunt und John Krasinski. Sie trägt Louis Vuitton in Weiss mit einem spannenden Detail. Ihr Oberteil ist links ärmellos. Das Styling ist bewusst reduziert. Er ist ganz in Schwarz mit markanter Brille. Schwarz und weiss wirken sie einzeln stark, als Paar noch stärker.»
«Der Look von Saint Laurent steht Miley Cyrus hervorragend. Er ist dramatisch, klassisch und raffiniert zugleich.»
«Vom Schmuck bis zu Haarstyling und Outfit ist alles stimmig abgestimmt. Federn sind aktuell sehr präsent. Auf jeden Fall trägt Selena Gomez einen guten Look, doch es ist kein Gewinner des Abends, da man ihn in ähnlicher Form bereits öfter gesehen hat. Das Haute-Couture-Kleid stammt vom neuen Chanel-Designer Matthieu Blazy, den alle so lieben, entsprechend werden auch seine Looks gehypt.»
«Ihr Outffit erinnert mich ein wenig an eine Frau, die aus dem Wellnessbereich kommt. Sie zelebriert die neue Natürlichkeit, was für sie ein mutiger Schritt war und für viele wegweisend ist. Der Zweiteiler von Ferragano macht sie jedoch bleich und gibt meiner Meinung nach zu wenig her für sie.»
«Die junge Schauspielerin Aimee Lou Wood macht sich mit diesem Galakleid von Vivienne Westwood keinen Gefallen. Es wirkt langweilig und bieder. In Kombination mit ihrer unscheinbaren Frisur und wenig Make-up wirkt sie in der Gesamtoptik viel älter, als sie ist.»
«Sie ist sonst bekannt für die aufregendsten Looks und Outfit-Skandale auf dem roten Teppich. Mit dieser Robe von Designer Zuhair Murad macht sie sich keinen Gefallen, im Gegenteil. Es ist von allem zu viel. Zu viel Tüll, zu viele Rüschen, die Farbe passt nicht. Für mich ist dieses Outfit der Verlierer an den Golden Globes.»
Bester Film in der Sparte Drama – «Hamnet»
Bester Film in der Sparte Musical oder Comedy – «One Battle After Another»
Bester Schauspieler in der Sparte Drama – Wagner Moura, «The Secret Agent»
Beste Schauspielerin in der Sparte Drama – Jessie Buckley, «Hamnet»
Bester Schauspieler in der Sparte Musical oder Comedy – Timothée Chalamet, «Marty Supreme»
Beste Schauspielerin in der Sparte Musical oder Comedy – Rose Byrne, «If I Had Legs I’d Kick You»
Bester Nebendarsteller – Stellan Skarsgård, «Sentimental Value»
Beste Nebendarstellerin – Teyana Taylor, «One Battle After Another»
Bester Regisseur – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Bester animierter Film – «KPop Demon Hunters»
Bester nicht-englischsprachiger Film, «The Secret Agent»
Bestes Drehbuch – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Beste Filmmusik – Ludwig Göransson, «Sinners»
Bester origineller Song – Golden, «KPop Demon Hunters»
Filmische und Box-Office-Leistung – «Sinners»
Beste TV-Serie in der Sparte Drama – «The Pitt»
Beste TV-Serie in der Sparte Musical oder Comedy – «The Studio»
Beste limitierte TV-Serie – «Adolescence»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Drama – Noah Wyle, «The Pitt»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Drama – Rhea Seehorn, «Pluribus»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Seth Rogen, «The Studio»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Mini-Serie oder TV-Film – Stephen Graham, «Adolescence»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Jean Smart, «Hacks»
Bester Nebendarsteller (TV-Serie) – Owen Cooper, «Adolescence»
Beste Nebendarstellerin (TV-Serie) – Erin Doherty, «Adolescence»
Bester Podcast – «Good Hang with Amy Poehler»
Bestes Standup-Comedy (TV) – Ricky Gervais, «Ricky Gervais: Mortality»
Bester Film in der Sparte Drama – «Hamnet»
Bester Film in der Sparte Musical oder Comedy – «One Battle After Another»
Bester Schauspieler in der Sparte Drama – Wagner Moura, «The Secret Agent»
Beste Schauspielerin in der Sparte Drama – Jessie Buckley, «Hamnet»
Bester Schauspieler in der Sparte Musical oder Comedy – Timothée Chalamet, «Marty Supreme»
Beste Schauspielerin in der Sparte Musical oder Comedy – Rose Byrne, «If I Had Legs I’d Kick You»
Bester Nebendarsteller – Stellan Skarsgård, «Sentimental Value»
Beste Nebendarstellerin – Teyana Taylor, «One Battle After Another»
Bester Regisseur – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Bester animierter Film – «KPop Demon Hunters»
Bester nicht-englischsprachiger Film, «The Secret Agent»
Bestes Drehbuch – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Beste Filmmusik – Ludwig Göransson, «Sinners»
Bester origineller Song – Golden, «KPop Demon Hunters»
Filmische und Box-Office-Leistung – «Sinners»
Beste TV-Serie in der Sparte Drama – «The Pitt»
Beste TV-Serie in der Sparte Musical oder Comedy – «The Studio»
Beste limitierte TV-Serie – «Adolescence»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Drama – Noah Wyle, «The Pitt»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Drama – Rhea Seehorn, «Pluribus»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Seth Rogen, «The Studio»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Mini-Serie oder TV-Film – Stephen Graham, «Adolescence»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Jean Smart, «Hacks»
Bester Nebendarsteller (TV-Serie) – Owen Cooper, «Adolescence»
Beste Nebendarstellerin (TV-Serie) – Erin Doherty, «Adolescence»
Bester Podcast – «Good Hang with Amy Poehler»
Bestes Standup-Comedy (TV) – Ricky Gervais, «Ricky Gervais: Mortality»