Darum gehts
- Golden Globes 2026 verliehen, grosse Gewinner: Film «One Battle After Another»
- Amy Poehler gewann in neuer Kategorie «Bestes Podcast-Feature» für ihren Podcast
- Film und Serie des Abends holten jeweils vier Auszeichnungen
Die Golden Globes könnte man gut und gern als Probe-Oscar bezeichnen. Oft räumen Schauspielerinnen und Schauspieler, die einen Golden Globe gewinnen, im selben Jahr auch einen Academy Award ab.
Obwohl die Verleihung der Golden Globes weltweit nicht für ganz so viel Aufsehen sorgt wie die Oscars, sind die Globes nicht weniger wichtig für die Filmindustrie in den USA. Blick tickerte daher die ganze Nacht durch die Sendung. Hier sind die Highlights der Golden Globes 2026.
Die grossen Gewinner des Abends waren der Film «One Battle After Another» mit Leonardo DiCaprio (51), Sean Penn (65) und Teyana Taylor (35). Der Film erhielt vier Auszeichnungen, darunter für «Beste Regie» und «Bestes Drehbuch». Für das Fernsehen war die Serie «Adolescence» der grosse Abräumer und erhielt, ebenso wie «One Battle After Another», vier Trophäen.
Bester Film in der Sparte Drama – «Hamnet»
Bester Film in der Sparte Musical oder Comedy – «One Battle After Another»
Bester Schauspieler in der Sparte Drama – Wagner Moura, «The Secret Agent»
Beste Schauspielerin in der Sparte Drama – Jessie Buckley, «Hamnet»
Bester Schauspieler in der Sparte Musical oder Comedy – Timothée Chalamet, «Marty Supreme»
Beste Schauspielerin in der Sparte Musical oder Comedy – Rose Byrne, «If I Had Legs I’d Kick You»
Bester Nebendarsteller – Stellan Skarsgård, «Sentimental Value»
Beste Nebendarstellerin – Teyana Taylor, «One Battle After Another»
Bester Regisseur – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Bester animierter Film – «KPop Demon Hunters»
Bester nicht-englischsprachiger Film, «The Secret Agent»
Bestes Drehbuch – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Beste Filmmusik – Ludwig Göransson, «Sinners»
Bester origineller Song – Golden, «KPop Demon Hunters»
Filmische und Box-Office-Leistung – «Sinners»
Beste TV-Serie in der Sparte Drama – «The Pitt»
Beste TV-Serie in der Sparte Musical oder Comedy – «The Studio»
Beste limitierte TV-Serie – «Adolescence»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Drama – Noah Wyle, «The Pitt»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Drama – Rhea Seehorn, «Pluribus»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Seth Rogen, «The Studio»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Mini-Serie oder TV-Film – Stephen Graham, «Adolescence»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Jean Smart, «Hacks»
Bester Nebendarsteller (TV-Serie) – Owen Cooper, «Adolescence»
Beste Nebendarstellerin (TV-Serie) – Erin Doherty, «Adolescence»
Bester Podcast – «Good Hang with Amy Poehler»
Bestes Standup-Comedy (TV) – Ricky Gervais, «Ricky Gervais: Mortality»
Bester Film in der Sparte Drama – «Hamnet»
Bester Film in der Sparte Musical oder Comedy – «One Battle After Another»
Bester Schauspieler in der Sparte Drama – Wagner Moura, «The Secret Agent»
Beste Schauspielerin in der Sparte Drama – Jessie Buckley, «Hamnet»
Bester Schauspieler in der Sparte Musical oder Comedy – Timothée Chalamet, «Marty Supreme»
Beste Schauspielerin in der Sparte Musical oder Comedy – Rose Byrne, «If I Had Legs I’d Kick You»
Bester Nebendarsteller – Stellan Skarsgård, «Sentimental Value»
Beste Nebendarstellerin – Teyana Taylor, «One Battle After Another»
Bester Regisseur – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Bester animierter Film – «KPop Demon Hunters»
Bester nicht-englischsprachiger Film, «The Secret Agent»
Bestes Drehbuch – Paul Thomas Anderson, «One Battle After Another»
Beste Filmmusik – Ludwig Göransson, «Sinners»
Bester origineller Song – Golden, «KPop Demon Hunters»
Filmische und Box-Office-Leistung – «Sinners»
Beste TV-Serie in der Sparte Drama – «The Pitt»
Beste TV-Serie in der Sparte Musical oder Comedy – «The Studio»
Beste limitierte TV-Serie – «Adolescence»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Drama – Noah Wyle, «The Pitt»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Drama – Rhea Seehorn, «Pluribus»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Seth Rogen, «The Studio»
Bester Schauspieler (TV-Serie) in der Sparte Mini-Serie oder TV-Film – Stephen Graham, «Adolescence»
Beste Schauspielerin (TV-Serie) in der Sparte Musical oder Comedy – Jean Smart, «Hacks»
Bester Nebendarsteller (TV-Serie) – Owen Cooper, «Adolescence»
Beste Nebendarstellerin (TV-Serie) – Erin Doherty, «Adolescence»
Bester Podcast – «Good Hang with Amy Poehler»
Bestes Standup-Comedy (TV) – Ricky Gervais, «Ricky Gervais: Mortality»
Moderatorin Nikki Glaser (41) begeisterte schon im vergangenen Jahr an den Golden Globes. Auch diesmal wurde sie wieder unter Vertrag genommen und führte mit Witz durch die Show. Einen kleinen Seitenhieb gegen Leonardo DiCaprio (51) und seine Vorliebe für junge Frauen konnte sich Glaser nicht verkneifen. Besonders rührend war die Hommage an Regisseur Rob Reiner (†78), der Mitte Dezember tragischerweise ermordet wurde.
Ein Blick auf den Roten Teppich der Golden Globes in diesem Jahr zeigt vor allem zwei Trends: Naked Dress und Old Hollywood Glam sind zurück. Jennifer Lawrence (35) und Namensvetterin Jennifer Lopez (56) kamen in transparenten Kleidern, die nur wenig der Fantasie überliessen. Ariana Grande (32) und Selena Gomez (33) packten die eleganten schwarzen Roben aus und versetzten damit zurück in die goldenen Zeiten Hollywoods. Farbe gab es in diesem Jahr auf dem Roten Teppich wenig.
Eine Überraschung bei den Kategorien gab es mit der neuen Sparte «Bestes Podcast-Feature», in der Amy Poehler (54) für «Good Hang With Amy Poehler» als Siegerin hervorging.
Wer auf grosses Drama bei den diesjährigen Golden Globes hoffte, wurde enttäuscht. Die Verleihung fiel ungewohnt zahm und weniger politisch als erwartet aus. Angesichts der aktuellen Lage und nationalen Proteste wegen der Ermordung von Renee Nicole Good durch einen ICE-Agenten zeigten sich Stars und Moderation überraschend zurückhaltend. Schauspielstars wie Wanda Sykes (61) oder Mark Ruffalo (58) trugen lediglich einen «Be Good»-Pin. Grossflächige Solidaritätsbotschaften wie 2018, als zig Schauspielerinnen Schwarz trugen, um auf MeToo aufmerksam zu machen? Fehlanzeige. Einzig Regisseur Judd Apatow (58) sprach davon, «in einer Diktatur zu leben».