VA Jan Böhmermann interviewt Selenski
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Selenski bei Böhmermann:«Was zur Hölle ist passiert?»

Zwei «Clowns» unter sich
Was macht Selenski bei Jan Böhmermann?

Wolodomir Selenski ist den meisten bekannt als der Präsident der Ukraine. Jetzt ist er zu Gast beim Satiriker Jan Böhmermann. Denn die beiden haben mehr gemeinsam, als man auf den ersten Blick meinen würde.
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Wolodomir Selenski (l.) war zu Gast bei Jan Böhmermann (r.) in dessen «ZDF Magazin Royale».
Foto: ZDF und Peter Oliver Wolff

Darum gehts

  • Selenski spricht mit Komiker-Kollege Jan Böhmermann über den Krieg in der Ukraine
  • Er hofft nach den US-Wahlen auf mehr Unterstützung und kritisiert Elon Musks Haltung zum Krieg
  • Das Interview ist seit 4. November online und am 6. November um 23 Uhr im ZDF-Fernsehen zu sehen
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Silja AndersRedaktorin People

Bevor Wolodomir Selenski (48) Präsident der Ukraine wurde und die ganze Welt sein Gesicht aufgrund des Ukraine-Krieges kannte, setzte sich Selenski weniger mit Kriegsstrategien auseinander und mehr damit, Menschen zum Lachen zu bringen. Ja, Wolodomir Selenski war einst eigentlich Comedian, bevor er in die Welt der Politik einstieg.

Jan Böhmermann (45) begrüsst Selenski in seiner Sendung «ZDF Magazin Royale». Er kennt die Welt der Komik nur zu gut. Doch sein Gespräch mit dem ukrainischen Präsidenten beginnt der Satiriker folgendermassen: «Ich bin ein Clown. Ich habe im Fernsehen so lange versucht, Leute zum Lachen zu bringen und Blödsinn zu machen. Wir haben dasselbe gemacht [...]. Und jetzt sitzen wir hier und müssen über Krieg sprechen.»

Hoffnung auf USA-Hilfe, Kritik an Musk

Mit Blick auf die Kongresswahlen in den USA sprach Selenski mit seinem deutschen Komiker-Kollegen über seine Hoffnung, dass der demokratische Sieg in den Vereinigten Staaten ein politisches Gegengewicht zu Donald Trump herstellen könnte. Zugleich hofft er dadurch «mehr Unterstützung» zu erhalten, vor allem in Bezug auf finanzielle Unterstützung und Waffenhilfe. Nach einer Weile kommt das Gespräch auch auf Elon Musk, denn SpaceX gab der Ukraine mit dem Internetdienst Starlink die Möglichkeit, weiterhin gut kommunizieren zu können. Doch Selenski hat nicht nur Lob für den Tech-Milliardär übrig: «Natürlich gefällt uns seine Haltung zu diesem Krieg nicht.»

Die «Berliner Zeitung» bezeichnet Selenskis Auftritt bei Böhmermann als «strategisch», da der deutsche Moderator ein Publikum «jenseits aussenpolitischer Gesprächsrunden und klassischer Nachrichtensendungen» erreiche. Der Krieg zwischen der Ukraine und Russland – ein Thema, bei dem selbst zwei Comedians das Lachen vergeht.

Das Interview mit Wolodomir Selenski ist seit dem 4. November im ZDF-Streamingportal verfügbar. Am 6. November ist es im Fernsehen um 23 Uhr im «ZDF Magazin Royale» zu sehen.

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