Sänger Peter Sebastian wurde Opfer eines Raubüberfalls
«Hände auf den Rücken, oder ich stech dich ab!»

Der deutsche Schlagerstar sass in seinem Büro, als ein vermummter Mann ihn überfiel. Als Sebastians Kollegin auftaucht, ergreift der Täter die Flucht. Dadurch konnte wohl schlimmeres verhindert werden.
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Bei einem Raubüberfall wurde der Sänger Peter Sebastian brutal zusammengeschlagen.
Foto: IMAGO/BREUEL-BILD

Darum gehts

  • Peter Sebastian (68) wurde am 2. Februar in Hamburg überfallen
  • Maskierter Täter bedrohte ihn mit Messer, floh nach Kollegin-Eingreifen
  • Sebastian erlitt Prellungen und Platzwunde, Polizei ermittelt in Hamburg
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Silja AndersRedaktorin People

Peter Sebastian (68) wurde Opfer eines brutalen Überfalls. Der Schlagersänger kann den Angriff vom Montag, 2. Februar, immer noch nicht fassen. «Man ist wirklich nicht mehr sicher. Heute habe ich am eigenen Leib erfahren, wie schnell sich alles ändern kann», schrieb er in einem Facebook-Post.

Der Angriff ereignete sich in Hamburg, in den Räumlichkeiten seiner Plattenfirma «Toi Toi Toi Records». Sebastian wartete dort auf eine Kollegin, die Tür seines Büros war nur angelehnt. Plötzlich stand ein maskierter Mann vor ihm – bewaffnet mit einem Messer.

Kollegin taucht auf, Täter ergreift die Flucht

«Hände auf den Rücken oder ich stech dich ab!», soll der Täter gesagt haben, laut einem Social-Media-Beitrag des Musikers. Der Angreifer schlug auf Sebastian ein und versuchte, ihn mit Kabelbindern zu fesseln. Doch die Situation änderte sich abrupt: Die Kollegin des Sängers erschien zur Verabredung und stand im Türrahmen. Der Maskierte liess sofort von seinem Opfer ab und flüchtete.

Sebastian erlitt Prellungen und eine Platzwunde auf dem Nasenrücken. Die Hamburger Polizei ermittelt wegen des Überfalls. Für den 68-Jährigen ist die Erfahrung erschütternd: «Man hört so oft von Gewalt, von Überfällen, von Dingen, die man kaum glauben kann. Aber man rechnet nie damit, dass es einen selbst trifft. Und wenn es dann passiert, bleibt vor allem eines zurück: ein zutiefst verstörendes Gefühl.»

Was der Täter bezwecken wollte, bleibt unklar. Gegenüber der «Hamburger Morgenpost» vermutete Sebastian, dass es wohl um Geld gegangen sei.

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