«Mir sind die Tränen gekommen»
Heino spricht über seine Begegnung mit Papst Leo XIV.

Für den deutschen Schlagersänger Heino (87) ging ein Herzenswunsch in Erfüllung. Er traf Ende Januar 2026 den Papst – er schenkte ihm eine Goldene Schallplatte. Heino teilte also einen persönlichen Moment mit dem Kirchenoberhaupt.
Kommentieren
1/5
Stolz hebt Heino ein Bild von sich und dem Papst in die Kamera.
Foto: Instagram @heino.offiziell

Darum gehts

  • Heino (87) traf am 24. Januar 2026 Papst Leo XIV. im Vatikan
  • Er schenkte dem Papst eine Goldene Schallplatte mit Gravur
  • Hannelore Kramm, Heinos verstorbene Frau, starb am 8. November 2023
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Rund eine Woche ist es her, dass Schlagersänger Heino (87) einen der bedeutendsten Momente seines Lebens geniessen konnte. Der 87-Jährige durfte Papst Leo XIV. (70) bei einer Privataudienz im Vatikan treffen. Das berichtet die «Bild»-Zeitung. Das katholische Kirchenoberhaupt empfing den deutschen Musiker demnach in seiner Privatbibliothek im Apostolischen Palast und sprach ein Fürbittgebet für ihn.

Gegenüber «Bild» schilderte Heino, der zuletzt aufgrund einer Grippe Konzerte verschieben musste und mittlerweile wieder genesen ist, seine Gefühle nach dem Aufeinandertreffen: «Die Begegnung mit Papst Leo XIV. hat mich tief bewegt und bedeutet mir unendlich viel.» Es sei «eine Sternstunde meines Lebens» gewesen. Über den Pontifex sagte er: «das freundliche Gesicht der Kirche und ein Mann des Friedens».

Manager ebnete den Weg in den Vatikan

Dass es überhaupt zu diesem aussergewöhnlichen Treffen kam, verdankt Heino seinem Manager Helmut Werner (41), der ihn auch nach Rom begleitete. Werner hatte vor einigen Monaten einen persönlichen Brief an den Papst verfasst. Darin schilderte er Heinos innigen Wunsch, das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche einmal persönlich kennenzulernen.

Die Antwort aus dem Vatikan erreichte den Sänger kurz vor Weihnachten: «Als ich die Einladung einen Tag vor Heiligabend bekam, sind mir die Tränen gekommen», erinnert sich Heino im Gespräch mit «Bild». Das katholische Kirchenoberhaupt begrüsste seine Gäste auf Deutsch und drückte seine Freude über den Besuch aus. Während der Audienz berichtete Heino dem Papst von seinem musikalischen Wirken im kirchlichen Rahmen. Manager Helmut Werner dolmetschte.

Das Gespräch wird persönlich

Als Gastgeschenk hatte Heino die Goldene Schallplatte für sein Album «Frieden auf Ewigkeit» mitgebracht. Die Gravur darauf lautete «Hoffnungsträger Papst Leo XIV.». Der Heilige Vater überreichte dem Sänger im Gegenzug einen geweihten Rosenkranz mit silbernem Kreuz.

Das Gespräch soll auch persönliche Züge gehabt haben. So soll Heino mit dem Papst über den Verlust seiner Ehefrau Hannelore gesprochen haben. Der Glaube habe ihm in dieser schweren Zeit Kraft gegeben, vertraute er dem Kirchenoberhaupt an.

Hannelore Kramm war am 8. November 2023 in Kitzbühel verstorben. Dass sie diesen historischen Moment nicht mehr miterleben konnte, erfülle ihn mit Wehmut, gestand der Schlagerstar: «Sie hat ganz sicher von oben zugeschaut.» 

Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen