Darum gehts
- Markus Wolfahrt feiert 50 Jahre Bühne mit Tournee und VolksSchlagernacht
- Vor wenigen Wochen Gallenblasen-OP, nun gesund und energiegeladen
- Legendäre Alpenparty der Klostertaler lockte einst 30 000 Besucher an
Interessiert schaut sich Markus Wolfahrt (65) die Speisekarte an und entscheidet sich dann für ein Gemüse-Curry mit Reis. Die Zeiten, in denen er sich kalorienreich und deftig ernährte, sind vorbei. Wo möglich, versucht er auf Fettiges und Zucker zu verzichten. Erst vor wenigen Wochen wurde ihm nach schmerzvollen Koliken in einer Notoperation die Gallenblase entfernt.
Er habe zu spät angefangen, auf seine Ernährung und die Gesundheit zu achten. Der Körper merke sich die Sünden der Jugend, gibt er zu. «Jetzt fühle ich mich wieder gut und habe neue Energie», stellt der Vorarlberger zufrieden fest.
Durch sanfte Tiefenentspannung
Um die Gesundheit und das Wohlbefinden von anderen sorgt sich der ausgebildete Mental Coach seit fünf Jahren mit «Happiness for Senses».
Durch sanfte Tiefenentspannung versucht er die Selbstheilungskräfte von Menschen, die Hilfe suchen, zu aktivieren und zu stärken. Dies geschieht in persönlichen Anwendungen in seiner Praxis in Bregenz (Ö) oder online. Schon im Teenie-Alter habe er gemerkt, dass er anderen Gutes tun könne. «Mädels, mit denen ich gerne Händchen gehalten hätte, wollten nur ihre Probleme erzählen und einen Rat von mir», erzählt er und lacht.«Kann
Dieser Artikel wurde erstmals in der «GlücksPost» veröffentlicht. Mehr aus der Welt der Schweizer Prominenz, Royals und Sportstars erfährst du immer donnerstags in unserem Heft: zum Abo!
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Grand Prix der Volksmusik als Sprungbrett
Immer mehr zum Liebling der Mädchen und Frauen avancierte Markus allerdings, nachdem er 1976 zusammen mit seinem Bruder Thomas Die jungen Klostertaler gegründet hatte. Nach dem Sieg am Grand Prix der Volksmusik 1993 mit dem Titel «An a Wunder hobiglaubt» ging die Karriere der Stimmungsband und ihrem umschwärmten Frontmann richtig los.
Die Klostertaler prägten die volkstümliche Musikszene bis zu ihrer Auflösung 2010 ganz wesentlich und brachten mit ihren Hits die Massen zum Feiern. Die alljährliche Openair-Alpenparty in Klösterle mit über 30 000 Besuchern war legendär. Markus Wolfahrt lebte seine musikalische Leidenschaft danach solo weiter. «Dass ich noch heute mit den Klostertaler-Hits für Stimmung sorgen darf, ist für mich etwas Gewaltiges.» Er denkt mit grosser Dankbarkeit an die Klostertaler-Zeit zurück.
Er lebt im Jetzt und Heute
Trotz der vielen Erinnerungen schaut Markus Wolfahrt aber lieber nach vorne und sagt: «Ich lebe im Jetzt und Heute und geniesse das Leben.» Vieles sieht er nun lockerer als früher und weiss, dass er niemandem etwas beweisen muss.
Sein 50-Jahr-Bühnenjubiläum feiert er im Rahmen der Tournee «Das grosse Hit-Feuerwerk», u. a. mit lieben Kollegen wie Sigrid und Marina und Hansi Hinterseer (einziger Schweiz-Termin am 17. Oktober 2026 an der VolksSchlagernacht in Interlaken). Er betrachtet aber auch alle anderen Auftritte als ein Fest, feiert ganz allgemein das Leben.
Und wie fühlt sich dieses so an mit bald 66 Jahren? «Auch wenn es kitschig tönt, aber an der Aussage ‹Man ist so alt, wie man sich fühlt› ist halt wirklich etwas dran», antwortet er. «Ich fühle mich so wie ich in meinem Titel singe ‹Mitten im Leben›... na ja, vielleicht mit einem Augenzwinkern.»
Sohn hält ihn jung
In jeder Hinsicht jung bleibt Markus Wolfahrt auch durch seinen 10-jährigen Sohn Felix. Selber mit sechs jüngeren Geschwistern aufgewachsen, hatte er sich immer eine eigene Familie gewünscht, die ihm aber verwehrt blieb. Felix sei in der emotionalen Trennungsphase von seiner damaligen Partnerin Christine entstanden. Die Musiklehrerin und Sopranistin war 13 Jahre mit Wolfahrt liiert. Auch wenn die beiden kein Paar mehr sind, leben sie für ihren Sohn eine harmonische Eltern-Partnerschaft, tragen gemeinsam die Verantwortung für ihr Kind. Das mache ihn sehr glücklich. «Es ist für mich ein grosses Geschenk, Felix so aufwachsen zu sehen, ein Teil seines Lebens zu sein. Ich wünsche meinem Sohn Stärke und ein gesundes Selbstbewusstsein», betont er.
Nicht immer ist es für Markus Wolfahrt einfach, all seine Aktivitäten unter einen Hut zu bringen. Es erfordere viel Kraft. Umso wichtiger sei es für ihn, die eigenen Batterien immer wieder aufzuladen. Am liebsten mache er das in der Natur und beim Meditieren. Er bekomme von irgendjemandem Energie. Es gebe Dinge zwischen Himmel und Erde, die könne man nicht erklären, das Universum sei endlos, stellt er fest und sagt: «Ich bin einfach dankbar für alles.»