Volksmusik-Star Margot Hellwig
«Ich habe die Freude am Singen verloren»

Margot Hellwig, einst Volksmusik-Star, hat seit dem Tod ihres Mannes 2016 nicht mehr gesungen. Sie lebt in München und erinnert sich täglich an ihre grosse Liebe Arthur Lindermayr.
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Margot Hellwig Mitte März bei der Premiere der RTL Dokuserie «Heino - Karamba, Karacho, Kult» im Filmtheater Kitzbühel.
Foto: imago/Future Image

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Margot Hellwig beendet ihre Gesangskarriere nach über 50 Jahren Volksmusik
  • Seit dem Tod ihres Mannes 2016 hat sie nicht mehr gesungen
  • Hellwig steht jeden Tag um 5.50 Uhr auf und bleibt diszipliniert
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Saskia SchärRedaktorin People

Bereits als kleines Mädchen stand Margot Hellwig (84) mit ihrer Mutter Maria Hellwig (1920-2010) auf der Bühne, erfreute ihre Fans während über fünf Jahrzehnten mit ihren Volksliedern. Darunter auch ihr hierzulande wohl bekanntester Hit «Servus, Grüezi und Hallo» aus dem Jahr 1977. 

Auch wenn die Musik Hellwig ihr Leben lang begleitet hat, hat es für sie ausgesungen. Das verrät sie der «Münchner Abendzeitung». «Seit dem Tod meines Mannes habe ich nicht mehr gesungen. Ich habe die Freude am Singen verloren». Ihr Ehemann Arthur Lindermayr (†90), den sie bereits als 16-Jährige kennenlernte und mit dem sie 55 Jahre lang verheiratet war, verstarb 2016. 

Ein Jahr davor beendete sie ihre Karriere, kann sich heute kein Comeback mehr vorstellen. «Und wenn ich nach einem Auftritt in ein leeres Haus heimkäme, würde mich das ausserdem sehr traurig machen», so Hellwig. Mit ihrem geliebten Mann rede sie noch heute täglich, bespreche alles mit ihm. «Ich spüre, dass er noch da ist und mich beschützt.»

«Man darf nicht verschlampen»

Hellwig lebt mittlerweile alleine mit ihrem Hündchen Gustl in ihrem 1962 erbauten Haus in München und verfolgt dort einen strikten Tagesplan. «Ich bin auch im Alter noch sehr diszipliniert. Das habe ich von meiner Mutter. Ich stehe jeden Tag um 5.50 Uhr auf und höre um 6 Uhr die Radio-Nachrichten, um informiert zu sein. Sollte um 7 Uhr noch mein Rollladen unten sein, kommt meine Nachbarin», so Hellwig gegenüber der «Münchner Abendzeitung». 

Sie mache sich täglich noch hübsch, auch hier ganz nach dem Vorbild ihrer Mutter Maria, mit der sie bis zu deren Tod 2010 gemeinsam auf der Bühne stand. «Eine Jogginghose ist nichts für mich. Mein Mann wollte immer, dass ich ordentlich daheim rumlaufe und mich für ihn herrichte. Das habe ich beibehalten. Das hat auch etwas mit Selbstachtung zu tun. Man darf nicht verschlampen. Auch Mama ging nie unfrisiert aus dem Haus. Sie bleibt auch heute noch ein Vorbild.» 

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